War es ein Fehler, nicht innerhalb von 48 Stunden zu operieren?

Ich hatte vor 2 Wochen einen Kreuzbandriss des vorderen Kreuzbands und eine Beschädigung des Innenbandes. Schmerzen hatte ich ausschließlich außen. Das Außenband soll unbeschädigt sein, obwohl das Außenband nicht auf dem MRT zu sehen ist.

Frage 1: War es ein Fehler, nicht innerhalb von 48 Stunden zu operieren? Hätte in dieser Zeit das Kreuzband noch zusammen genäht werden können? Oder hätte man auch dann dass Kreuzband herausgeschnitten und eine Protese aus der eigenen Sehne eingesetzt, wie es auch noch viel später - frühestens 6 Wochen nach dem Unfall möglich ist?

Frage 2: Ist eine OP nach Response-Healing empfehlenswert- die geht ja noch bis 2 Wochen nach dem Unfall.


Ich habe bis jetzt Krücken und eine Brace erhalten. Der Bewegungsspielraum ist seit dem 2ten Tag zwischen fast gestreckt bis fast rechter Winkel eingestellt. Ich habe das Knie zunächst gar nicht mehr belastet, was laut Physiotherapeutin falsch ist. Es war nach dem 2ten Tag auch ohne Schmerzmittel nicht mehr geschwollen. Bei der Lympfdrainage wurde eine Mobilisierung vorgenommen. Ich sollte mich auch wieder auf das Bein stellen. Danach konnte ich mein Bein wieder strecken, es fühlte sich aber sehr labil und verletzlich an, was in dem steifen Zustand nicht der Fall war. Beugen kann ich mein Bein nicht mehr komplett. Über 90 grad tut es weh und ich habe bisher nicht versucht, mich an einen kleineren Winkel heranzudehnen.

Frage 3: Soll ich jetzt mein Bein möglichst viel bewegen und entsprechende Muskelaufbau und Mobilisierungsübungen machen und daran arbeiten, dass ich es wieder beugen kann? Oder soll ich es im nicht unnötig über die Brace-Einstellung hinaus beugen und strecken - es in bezug auf die nicht in der Brace enthaltenen Beugegrade steif lassen?
Mobilität und Muskelentspannung oder Ruhigstellung und Einschränkung des Bewegungsspielraums zur Heilung. Ist eine gewisse Versteifung normal und bewollt?

Antworten (1)
Moderator
@Petra

Ich finde genau diese Fragen solltest du deinen behandelnden Arzt und deinem Physiotherapeuten stellen.

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