4. November 2009
Als Temperaturmessung bezeichnet man in der Medizin die Bestimmung der menschlichen Körpertemperatur. Diese Messung wird mit einem Thermometer oder einem Temperatur-Computer durchgeführt.
Ziel und Zweck einer Temperaturmessung ist die Bestimmung der Körpertemperatur des Menschen. Im Normalfall liegt die Körpertemperatur eines Menschen am frühen Morgen bei 36,0 Grad Celsius unter der Achsel, 36,2 Grad Celsius unter der Zunge und 36,5 Grad Celsius im rektalen Bereich. Im Laufe des Tages kann die Temperatur des Körpers um ca. 1 Grad Celsius steigen. Dabei wird das Maximum (Höchstwert) am späten Nachmittag erreicht.
Angewendet wird eine Messung der Körpertemperatur vor allem, wenn Verdacht auf Fieber besteht. Bei Fieber kommt es zu einer Erhöhung der Körpertemperatur, da eine Reaktion des Körpers auf innere oder äußere Einflüsse entsteht. Das Fieber unterstützt dabei die körpereigene Immunabwehr. Wenn es zu Fieber kommt, differenziert man zwischen drei Arten von Fieber: Der erhöhten Temperatur, dem mäßigen Fieber und dem hohen Fieber. Bei erhöhter Temperatur liegt die Körpertemperatur, wenn sie rektal gemessen wurde, bei unter 38 Grad Celsius, was bedeutet, dass es sich noch nicht um Fieber handelt. Als mäßiges Fieber wird eine Körpertemperatur bis zu 39 Grad Celsius bezeichnet und unter hohem Fieber versteht man eine Körpertemperatur von über 39 Grad Celsius.
Um die Temperatur des Körpers messen zu können, ist ein Fieberthermometer erforderlich.
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