Mikroskopie

Nachweis von Bakterien oder Pilzen mit Hilfe eines Mikroskops

Bei einer Mikroskopie können mittels eines Lichtmikroskops Bakterien oder Pilze direkt nach Entnahme des infizierten Untersuchungsmaterials nachgewiesen werden.

Mikroskop, Tastatur und zwei Bildschirme
microscope © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Mikroskopie

Die Mikroskopie ist eine Methode, um Organteile oder Kleinstlebewesen zu erkennen, die für das menschliche Auge nicht zu sehen wären. Die Mikroskopie kann in diagnostischer Hinsicht oder therapiebegleitend als labortechnische Untersuchung sehr gute Ergebnisse liefern.

Funktion

Mikroskopische Untersuchungen eignen sich für viele Bestandteile des menschlichen Körpers, beispielsweise

  • zur Ansicht von Blutbestandteilen für das große Blutbild
  • für bakteriologische Betrachtungen von Mikroorganismen in menschlichen Ausscheidungen oder Blut
  • für histologische Anschauungen

Bei histologischen Betrachtungen unter dem Mikroskop werden feinste Gewebsschnitte auf Zellveränderungen, fremdartige pathologische Gewebsveränderungen oder krankhaftes Gewebswachstum untersucht. Vorangestellt sind hierbei nach Vorbereitung der Gewebsschnitte meist verschiedenartige Färbungen.

Anwendungsgebiete

Die Mikroskopie ist ein wichtiges Instrument zur Früherkennung von Erkrankungen. Sie hat daher auch eine große Bedeutung

in der Erkennung organischer Erkrankungen, beispielsweise

  • bakteriell verursachter Entzündungen in Blase oder
  • Nieren
  • Untersuchung von Hirnwasser
  • Diagnostik von Meningitiden oder
  • Untersuchung von Wundabstrichen

Eine besondere Rolle spielt die Mikroskopie nicht nur am lebenden Objekt, auch zur pathologischen Untersuchung zur Erkennung von Fremdkörpern oder zur Gewebsuntersuchung eignet sich diese Technik. Ein weiteres Anwendungsgebiet für die Mikroskopie stellt die Dermatologie zur Diagnostik und Therapie von Hauterkrankungen dar.

Ausstattung

Die Mikroskopie arbeitet mit moderner Technik und Elektronik und mit hochauflösenden, optischen Geräten, wobei eine vielfache Vergrößerung möglich ist. Somit können kleinste Zellstrukturen, beispielsweise Zellkerne oder Zellmembranen gesehen werden.

Dies ist bahnbrechend für die Genforschung, die Bereiche der Fortpflanzung und für die künstliche Befruchtung.

Historie:
Zuletzt aktualisiert am
Erstellt am 09.06.2008
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