8. September 2009
Als Hoden-Selbstuntersuchung bezeichnet man eine manuelle Abtastung der Hoden durch den Mann. Mit dieser Untersuchungsmethode kann eine Hodenkrebs-Erkrankung früher erkannt werden.
Ziel und Zweck einer Hoden-Selbstuntersuchung ist das rechtzeitige Erkennen von Hodenkrebs. Zwar machen bösartige Hodentumore nur ein Prozent aller bösartigen Tumorarten bei männlichen Patienten aus, aber in der Altersgruppe der 20 bis 40-jährigen sind sie die am meisten vorkommenden bösartigen Tumore. Außerdem steigt das Risiko einer Hodenkrebserkrankung ab dem 30. Lebensjahr. Für den Mann ist es daher gut zu wissen, wie die Hoden im Normalfall aussehen und wie sie sich anfühlen. Auf diese Weise können mögliche Veränderungen rascher bemerkt und vom Hausarzt oder einem Urologen untersucht werden. Eine Hoden-Selbstuntersuchung sollte regelmäßig, am besten einmal im Monat, vorgenommen werden. Bei der Untersuchung sollte darauf geachtet werden, ob in einem der beiden Hoden Knoten zu ertasten sind, ob sich ein Hoden schmerzlos vergrößert hat, ob die Hoden berührungsempfindlich reagieren oder ob ein ziehender Schmerz oder ein Schweregefühl in den Hoden besteht. Weiterhin muss auf Flüssigkeitsansammlungen im Hodensack, Blut in der Samenflüssigkeit oder auf Ausfluss aus dem Penis geachtet werden. Ebenso kann eine Vergrößerung der Brustdrüsen ein Alarmzeichen sein.
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03.12.11 | |
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