2. November 2009
Bei bestimmten Krebserkrankungen kann die Anwendung einer Protonentherapie erfolgen. Dabei werden die Protonenstrahlen gezielt gegen den Tumor eingesetzt.
In Deutschland kann eine Protonentherapie am Rineker Proton Therapy Center (RPTC) in München und am Heimholtz-Zentrum Berlin durchgeführt werden. Weitere Therapiezentren befinden sich noch im Planungsstadium. Die Bestrahlungen erfolgen in mehreren Sitzungen, die als Fraktionen bezeichnet werden. Die Bestrahlung selbst nimmt dabei nur wenige Minuten in Anspruch. Am längsten dauert es, für den Patienten eine geeignete Position für die Durchführung der Bestrahlungen zu finden. Die Protonen werden mit Hilfe eines Teilchenbeschleunigers abgegeben und können bis zu 38 Zentimeter tief in den Körper des Patienten eindringen ohne Nebenwirkungen zu verursachen. Die gesamte Behandlungsdauer für eine Protonentherapie liegt im Normalfall zwischen vier und zehn Wochen.
Die Protonentherapie gilt als frei von Nebenwirkungen. Da die Wirksamkeit der relativ jungen Behandlungsmethode wissenschaftlich noch nicht eindeutig belegt werden konnte, ist die Protonentherapie nach wie vor umstritten, sodass weitere Forschungen erforderlich sind. Als nicht geeignet gilt die Therapie für die Behandlung von großen Flächen, wie zum Beispiel bei Hautkrebs.
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26.04.11 | |
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30.01.11 | |
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30.04.10 | |
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