22. September 2010
Von Viola Reinhardt
Irgendwie ist es ja wie verhext: Da hat man den ganzen Tag oder von Montag bis Freitag keinerlei Zahnbeschwerden, aber kaum haben alle Zahnärzte ihre Praxis geschlossen, fangt das Pulsieren und Pochen an. Schmerztabletten sind die eine Möglichkeit, um den Schmerz abzudämpfen, aber auch natürliche Mittel sind hier wahre Helfer in der Not und belasten zudem den Organismus nicht mit künstlichen Präparaten.
Die Homöopathie verfügt über zahlreiche Mittel, die sich gerade bei Zahnbeschwerden sehr bewähren und in der Form von Globuli eingenommen werden sollten. Sieben homöopathische Mittel sind bei Zahnweh geeignet, um eine Linderung zu erzielen, wobei es bei der Wahl auf die jeweilige Form des Schmerzes ankommt.
Aconitum hilft sehr gut, wenn sich die Zahnschmerzen als pulsierend aufzeigen, was oftmals auch bei Erkältungen als Begleiterscheinung auftritt. Brennt die Zunge und ist taub oder hat man Angst vor einem Zahnarztbesuch, dann bewährt sich das Aconitum ebenfalls sehr gut.
Bei Schmerzen nach einer Zahnbehandlung oder einer Zahn-OP sowie nach Verletzungen ist Arnica eine gute Wahl. Dieses homöopathische Mittel zeigt zudem eine gute Wirkung bei Schwellungen, Blutungen und dem Gefühl zerschlagen zu sein.
Berstende und pochende Zahnschmerzen werden durch Belladonna gedämpft. Besonders Zahnweh im Rahmen einer Erkältung oder aufgrund einer Entzündung eines Zahnes wirkt Belladonna relativ rasch und auch effektiv, was sich zum Beispiel bei nächtlich auftretenden Zahnschmerzen als Wohltat erweist.
Bryonia hingegen ist eine gute Wahl, wenn sich die Schmerzen beim Kauen oder Bewegen als stärker aufzeigen, jedoch beim Mundspülen mit kaltem Wasser, bei festem Druck oder im Liegen deutlich nachlassen.
Zahnen Kinder oder entstehen die Zahnschmerzen aufgrund einer Entzündung, so etwa auch in einer Schwangerschaft, und reihen sich neben den Schmerzen noch eine Ungeduld und Reizbarkeit mit in den Zustand ein, dann sollte man zu Chamomilla greifen.
Ist ein Zahn vereitert, verschlimmern sich die Beschwerden bei Kälte und hat man zudem ein Verlangen nach Wärme, wobei sich wiederum gleichzeitig eine hohe Reizbarkeit zu den Zahnschmerzen gesellen, hilft Hepar sulfuris recht gut und auch schnell.
Abschließend bleibt bei einem Zahnschmerz durch Verletzungen des Zahnnervs in Folge einer Operation oder eines Unfalls noch das homöopathische Mittel Hypericum zu nennen, das ebenfalls als Globuli eingenommen werden sollte und eine gute und spürbare Wirkung aufweist.
Klasse Artikel! Kann dem nur zustimmen, habe nur gute Erfahrungen mit Homöopathie gemacht!
Das ist ja glatt gelogen. Wer Gloulis gegen Zahnschmerzen nimmt, wird Schmerzen haben bis der Nerv stirbt.
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