6. März 2006
Wissenschaftler der Universität Jena betäubten im Rahmen ihrer Studie zur "Kortikalen Plastizität" drei Finger von Testpersonen, wobei nach 10 Minuten bei denen Veränderungen festgestellt wurden. Das Gehirn passte sich schneller als vermutet dieser neuen Situation an. Zum Beispiel fühlte der kleine Finger, als Ersatz der anderen, die Berührung.
Diese "Phantom-Gefühle" sind vergleichbar mit den sogenannten Phantomschmerzen, die teilweise bei abgetrennten Gliedmaßen auftreten. Daraus wollen die Forscher eine bessere Behandlung der Phantomschmerzen erzielen.
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