7. Mai 2006
Die Deutschen neigen zur Bequemlichkeit. Knapp die Hälfte aller Bundesbürger bewegt sich nach eigener Einschätzung zu wenig. Bei einer von der „Apotheken Umschau“ in Auftrag gegebenen GfK-Umfrage wurden 2.039 Bundesbürger ab 14 Jahren befragt, davon räumten 48,6 Prozent der Männer und Frauen ein, sie sollten eigentlich mehr Sport treiben. Bei den 50- bis 69-Jährigen halten sich sogar mehr als die Hälfte der Befragten für Bewegungsmuffel (56,6 %).
Nur die jüngere Generation schätzt sich positiver ein: Nahezu zwei Drittel der Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 19 Jahren finden ihre sportliche Betätigung durchaus ausreichend (66,2 Prozent).
Die Wissenschaft gibt der Selbsteinschätzung der Mehrheit Recht. „Nie waren körperliche Aktivitäten und energetischer Verbrauch so niedrig wie zurzeit“, sagt Dr. Helge Knigge, Sportmediziner am Institut für Motorik und Bewegungstechnik der Deutschen Sporthochschule Köln im Gespräch mit der „Apotheken Umschau“. Dies zeige sich im äußeren Erscheinungsbild wie auch in den Leistungsdaten der Bevölkerung – und zwar vom Säugling bis zum Greis.
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