12. Juni 2006
In der Pubertät verändert sich neben den körperlichen Merkmalen auch das Gehirn. Überflüssige neuronale Netzwerke werden abgebaut und häufig benutzte Verknüpfungen verfestigt.
Die Funktionalität der beiden Sprachzentren verbessert sich, dadurch werden die Jugendlichen schlagfertiger. Etwa 30 Prozent der Rezeptoren für den Glücksbotenstoff Dopamin gehen durch den Umbau verloren. Da weniger Dopamin an den Rezeptoren andocken kann, kommt es bei Teenagern besonders leicht zu Lustlosigkeit, Desinteresse und sogar zu Depressionen oder Verhaltensstörungen.
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