8. September 2008
Bei Forschungsexperimenten an Mäusen haben Wissenschaftler durch Zufall eine mögliche Verbindung zwischen einem Serotoninmangel und dem plötzlichen Kindstod entdeckt.
Eigentlich wollten die Forscher Depressionen und Angst bei ihren Experimenten an den Mäusen untersuchen, aber dann stellten sie fest, dass durch den manipulierten Serotoninrezeptor im Gehirn der Mäuse plötzlich vitale Mäuse verstarben. Daraufhin haben sie dieses näher untersucht, wobei im Vergleich zum Menschen eine Maus im Alter von 80 Tagen einem einjährigen Kind entspricht.
Die Forscher haben dann nach 40 Tagen gezielt den Serotoningehalt reduziert und es verstarben danach neun von zehn Mäusen. Bei 60 Tagen alten Mäusen waren es nur noch drei von zehn.
Die Mäuse verstarben an Herzversagen und einem Einbruch der Körpertemperatur. Aber noch sind sich die Wissenschaftler nicht darüber einig, ob man dies auch auf den Menschen beziehen kann.
In Deutschland sterben jährlich etwa 300 Kinder im Alter bis zu einem Jahr am plötzlichen Kindstod, wobei die Ursache nicht bekannt ist.
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