21. Juli 2010
Als Speisepilze bezeichnet man Pilze, die als Nahrungsmittel geeignet sind. Dazu zählen u.a. Steinpilze, Champignons, Pfifferlinge, Stockschwämmchen und Trüffel.
Unter Speisepilzen versteht man Pilze, die für die Nahrungsaufnahme durch den Menschen geeignet sind. Bekannte Speisepilze sind zum Beispiel Champignons, Steinpilze, Pfifferlinge, Stockschwämmchen oder Trüffel.
Obwohl sie weder über Blattgrün (Chlorophyll) noch über Wurzeln verfügen, zählt man die Speisepilze zum Gemüse. Ihre Nährstoffe holen sich die Pilze mithilfe von feinen Fäden, die man als Myzel oder Pilzgeflecht bezeichnet. Pilze benötigen zwar kein Licht für ihr Wachstum, dafür aber reichlich Wärme und Feuchtigkeit. Manche Pilzsorten können sich nur in einer bestimmten Umgebung entwickeln. So wachsen z.B. Trüffel ausschließlich in Eichenwäldern in der Mittelmeerregion. Abzugrenzen von den Speisepilzen sind Giftpilze, die sich nicht zum Verzehr eignen und Schimmelpilze, die zu den Mikroorganismen gehören. Schimmelpilze züchtet man industriell als Edelschimmel und verwendet sie auf diese Weise für Weichkäse.
Allein in Mitteleuropa gibt es mehrere hundert Speisepilzarten. Allerdings sind nur ein paar Dutzend davon bekannt und werden regelmäßig gegessen. Zu den wenigen Arten, die sich erfolgreich züchten lassen und wichtig für die Lebensmittelwirtschaft sind, gehören Zuchtchampignons, Stockschwämmchen, Kräuterseitlinge, Judasohren, Shiitake und Austernseitlinge. Weitere wichtige Speisepilze sind frische Waldpilze wie Pfifferlinge, Maronenröhrlinge und Steinpilze. Diese gelangen vor allem aus Osteuropa nach Deutschland auf den Markt. Eine besonders teure Delikatesse sind Trüffel, die zu den Seltenheiten zählen. Angeboten werden Pilze sowohl frisch als auch als Konserve oder tiefgekühlt. Eine weitere Variante sind Trockenpilze. Bei diesen ist jedoch Vorsicht angebracht, da in Sorten, die aus Asien eingeführt wurden, gelegentlich giftige Pilze vorhanden waren. Auch bei Pilzen, die am Straßenrand angeboten werden, sollte man Vorsicht walten lassen. Kann man die Pilze nicht eindeutig identifizieren, ist es besser die Finger davon zu lassen, damit es nicht zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommt. Speisepilze können auch selbst gesammelt werden. Dies sollte man jedoch nur dann tun, wenn man sich gut mit ihnen auskennt, denn zahlreiche Speisepilze ähneln in ihrem Aussehen Giftpilzen.
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