Kaiserling - Arten, Vorkommen und Zubereitung

Der Kaiserling wird häufig als Lieblingspilz der Antike bezeichnet. Aufgrund seines guten Geschmackes lässt sich der Kaiserling zu vielen unterschiedlichen Gerichten verarbeiten.

Den Kaiserpilz nennt man auch "Sommerpilz", da er ein warmes Klima benötigt; er steht unter Naturschutz und findet z.B. im Omelett, in einem Risotto oder einem Salat Verwendung

Der Hut des Kaiserlings kann selten bis zu knapp zwanzig Zentimeter breit werden. Der Blätterpilz hat einen gelben Stiel und einen braun bis orange gefärbten Hut. Das Besondere an diesem Pilz ist ohne Zweifel sein Aussehen. Unten am Stiel hat der Kaiserling eine weiße Membran, die auf den ersten Blick wie eine abgebrochene Eierschale aussieht.

Vorkommen

In unseren Wäldern findet man den Kaiserling eher selten, es sei denn, man befindet sich in einer Gegend Deutschlands, in der ein besonders mildes Klima herrscht. Der Kaiserling benötigt zum Wachsen nämlich unbedingt die Wärme, weshalb er beispielsweise in Südeuropa wächst. Hier sieht man den Pilz etwa ab August, weshalb er auch als Sommerpilz bezeichnet wird.

Auch sein Geschmack, der von Pilzkennern als angenehm nussig beschrieben wird, passt perfekt zur leichten Sommerküche.

Wer nun bei uns den Kaiserling sammeln möchte, sollte wissen, dass der Pilz vom Aussterben bedroht ist und diese Pilzart daher geschützt wird. Folglich darf er in unseren Wäldern nicht gesammelt werden.

Zubereitung

Hat man frische Kaiserlinge im Supermarkt oder Feinkostgeschäft gekauft, so kann man diese auf vielfältige Art und Weise zubereiten.

  • Man kann die Pilze beispielsweise in der Pfanne anbraten und mit einem Omelett kombinieren.
  • Angebratene Pilze können aber auch die Zutat eines gemischten Salates werden.
  • Genauso kann man aus diesem Pilz aber auch ein Pilzrisotto zubereiten. Der anfangs weiße Risottoreis wird durch den Pilz während des Kochens gelblich verfärbt und gibt dem Gericht einen besonders guten Geschmack.

Der Kaiserling, ein Pilz aus der Familie der Wulstlingsverwandten, ist also genau der richtige Pilz für Feinschmecker. Er ist bei uns nur schwer erhältlich - wenn man jedoch das Glück hat, sollte man unbedingt zugreifen.

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Quellenangaben
  • ein kleines mädchen mit einem korb beim pilze sammeln © Ramona Heim - www.fotolia.de

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