13. September 2011
Maronen sind in der Küche vielseitig verwendbar. Sie können pur gegessen werden, zu herzhaften Gerichten gekocht oder als ganz besonderes Dessert serviert werden. Hier fünf Vorschläge für Maronendesserts.
Für diesen besonderen Nachtisch benötigt man weichgekochte und pürierte Maronen bzw. Maronen aus der Dose, Eigelb, Sahne, eine Vanilleschote, Honig und Amaretto. Der Honig wird mit den Eigelben schaumig geschlagen. Anschließend werden die pürierten Maronen untergerührt. In einer separaten Schüssel wird die Sahne mit dem Inhalt einer Vanilleschote steifgeschlagen. Zum Schluss zieht man die Sahne unter die Maronenmischung. Das Parfait wird in kleine Dessertschälchen gefüllt und ins Tiefkühlfach gestellt, bis es fest ist. Wenige Minuten bevor man es servieren möchte, nimmt man das Maronenparfait aus dem Gefrierschrank und stellt es in den Kühlschrank. Möchte man das Parfait stürzen, so muss man die Dessertschälchen kurz in warmes Wasser stellen. Dekoriert wird das Maronenparfait mit frischen Früchten und einem Schuss Amaretto.
Für dieses Dessert lässt man Zucker und halbierte Maronen in einer Pfanne braten, bis der Zucker karamellisiert ist. Währenddessen werden Sahne, Joghurt und Hagebuttenmarmelade mit dem Rührgerät aufgeschlagen und anschließend auf Dessertteller verteilt. Als Dekoration gibt man schließlich oben die glacierten Maronen darauf.
Für ein Maroneneis benötigt man neben den Esskastanien noch Sahne, Milch, Zucker, Eigelb u.a. Zutaten. Weiße Kuvertüre wird in der warmen Sahne geschmolzen, mit den weichgekochten Maronen verrührt und durch ein Sieb gegossen. Eigelb, Zucker und Milch werden erwärmt und unter Rühren wieder abgekühlt. Beide Mischungen werden nun zusammen verrührt und in eine Eismaschine gegeben.
Als Zugabe zu verschiedenen Desserts eignet sich ein Maronenpüree, das aus weichgekochten Maronen, Vanillinzucker und Milch hergestellt und zum Schluss püriert wird.
Zu guter Letzt ist auch ein Maronenmousse ein exzellentes Dessert. Sahne, Vanillemark, zuvor bereits weichgekochte Maronen und Milch werden dazu aufgekocht, püriert und mit Puderzucker und Honig gesüßt. Gelatine wird anschließend in Kirschwasser aufgelöst und unter die Maronenmasse gerührt. Während die Maronenmischung kühlgestellt wird, schlägt man Sahne mit Zucker steif und zieht diese anschließend unter die Maronenmischung. Das Maronenmousse wird dann am besten über Nacht in den Kühlschrank gestellt und kann am nächsten Tag serviert werden.
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