Anbau, Verwendung und Scoville-Grad von Jalapeno und Cayenne-Pfeffer

Nahaufnahme rote Chili Schoten übereinander gelegt

Der Scoville-Grad liegt bei 2500 bis 8000 bzw. bei 30000 bis 50000

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  • von Paradisi-Redaktion

Cayenne-Pfeffer wird nur durch den darin enthaltenen Stoff Capsaicin so scharf. Jalapeno ist ebenfalls sehr scharf, bezüglich des Scoville-Grades jedoch noch unter dem Cayenne-Pfeffer.

Jalapeno

Jalapeno findet man besonders in mexikanischen Gerichten als Würzmittel. Es handelt sich dabei um eine spezielle Paprikasorte, die ihren Namen nach einer mexikanischen Stadt erhalten hat.

Anbau

Bis zu 30 Paprikaschoten kann eine Pflanze bei guter Pflege im heimischen Gemüsegarten tragen; werden die Pflanzen kommerziell angebaut, so vervierfacht sich der Ertrag häufig. Die reifen Früchte sind dann etwa 8 cm lang und 2 cm breit, wobei sie die typische Paprikaform haben. Unreif sind die Jalapenos in der Regel grün; reife Früchte haben ein schönes intensives Rot.

Angebaut werden Jalapenos beispielsweise in Mexiko und den USA. Man kann die Schoten sowohl frisch als auch konserviert kaufen.

Scoville-Grad

Ebenso wie auch im Cayenne-Pfeffer ist auch in den Jalapenos ein Stoff enthalten, der für die Schärfe verantwortlich ist: Capsaicin. Die Schoten schmecken zwar schon sehr scharf, liegen auf der Scoville-Skala aber noch im oberen ersten Drittel.

Mit 2.500 bis 8.000 Scoville-Grad sind sie nicht so scharf wie der Cayenne-Pfeffer, der es auf 30.000 bis 50.000 Scoville-Grad bringt. Auf einer Skala von 0 bis 10 erhalten die Jalapenos 5 Punkte, der Cayenne-Pfeffer den Schärfegrad 8, wobei 10 schon unerträglich scharf ist.

Cayenne-Pfeffer

Doch Cayenne-Pfeffer schmeckt nicht nur scharf, er ist auch ein wahrer Schlankmacher, zumindest einigen Untersuchungen nach. Ein halber Teelöffel Cayenne-Pfeffer soll angeblich ausreichend sein, um die Pfunde purzeln zu lassen.

Sobald man sich an das Gewürz jedoch gewöhnt hat, soll dies nicht mehr so leicht funktionieren. Grund dafür ist, dass der Stoffwechsel durch das scharfe Gewürz gesteigert wird und somit auf Hochtouren Kalorien verbrennt.

Menschen, die bisher nur wenig oder gar nicht scharf gegessen haben, konnten durch regelmäßiges Würzen mit Cayenne-Pfeffer etliche Pfunde verlieren, so eine Studie.

Anbau

Als Cayenne-Pfeffer bezeichnet man übrigens gemahlene Chilischoten. Möchte man selbst zu Hause Chilischoten anpflanzen, so kann man dies ohne große Vorkenntnisse tun. Man benötigt dazu Samen, die es im Gartenmarkt zu kaufen gibt oder pflanzt Samen aus einer Chilischote ein.

Man sät die Samen in einen Topf mit Erde und stellt diesen für zwei Wochen an einen warmen und hellen Ort. Dann haben die Pflänzchen erste Blätter und können in einen größeren Topf umgepflanzt werden.

Solange noch Temperaturen unter 5 Grad herrschen, dürfen die Pflanzen nicht nach draußen. Danach benötigen die sie Licht und mäßiges Gießen. Aus den getrockneten reifen Früchten kann man dann seinen eigenen Cayenne-Pfeffer herstellen.

Verwendung

Cayenne-Pfeffer ist das klassische Gewürz zum Verfeinern eines Chili con Carne. Aber auch Dips und Soßen können mit diesem scharfen Gewürz vorsichtig abgeschmeckt werden.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Red Chili Pepper and green bell pepper © Douglas Freer - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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