Senfsamen - Anbau, Inhaltsstoffe und Verwendungsmöglichkeiten

Die ganzen Senfsamen werden als Senfkörner bezeichnet. Es gibt sowohl braune als auch schwarze und weiße Senfkörner.

Die Samen werden zu Senf verarbeitet, man kann sie aber auch anderweitig einsetzen

Inhaltsstoffe

In den Senfsamen steckt etwa ein Drittel Senföl und etwa genauso viel Eiweiß. Außerdem ist je nach Senfsorte ein Stoff enthalten, der den scharfen Geschmack des weißen, braunen oder schwarzen Senfsamens ausmacht. Dieser Stoff wirkt zudem appetitanregend und fördert die Verdauung.

Die Senfsamen selbst schmecken jedoch noch nicht scharf, erst in der weiteren Verarbeitung wird ein Stoff freigesetzt, der dann den scharfen Geschmack verursacht.

Dabei schmecken nicht alle Senfsamen gleich scharf.

  • Weiße Senfsamen sind die mildesten,
  • braune und schwarze die schärfsten.

Je nach Senfsorte, die man im Supermarkt kauft, sind diese drei Sorten Senfsamen in unterschiedlichem Verhältnis enthalten.

Verwendungsmöglichkeiten

Ein Großteil der Senfsamen wird natürlich zu Senf verarbeitet. Man kann die Senfkörner jedoch auch zum Kochen und Einlegen verwenden.

  • Mit weißen Senfkörnern werden Senfgurken eingelegt,
  • während man die weißen und auch die schwarzen Senfkörner zum Braten oder auch zum Marinieren von Fleisch verwenden kann.
  • Der schwarze Senf ist aber auch in der Naturheilkunde sehr beliebt. Man wendet ihn bei Rheuma und Verdauungskrankheiten an.

Anbau

Damit Senf gut wachsen kann, braucht er vor allem eines: viel Licht. Sät man die Samen also aus, so dürfen diese nicht wie bei vielen anderen Pflanzen in die Erde eingegraben werden. Man streut die Senfkörner auf den feuchten Boden und muss auch in der gesamten Keimzeit darauf achten, dass dieser feucht, aber nicht nass, bleibt.

Welche Beschaffenheit der Boden hingegen hat, ist für den Ernteerfolg nicht so wichtig. Die Senfsamen kann man aber auch in der Wohnung wie Kresse anpflanzen und dann als Sprossen ernten. Erntet man diese nicht, so wachsen Blüten, die nach einiger Zeit zu Schoten werden. In diesen Schoten befinden sich neue Senfsamen, die ggfs. wieder zum Säen benutzt werden können.

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