Merkmale und Lebensweise unterschiedlicher Bienenarten

Nahaufnahme Biene auf Blüte der Nachtkerze

Einige Bienenarten sind vom Aussterben bedroht und stehen auf der Roten Liste

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  • von Paradisi-Redaktion

Bienen zählen teilweise zu den staatenbildenden Insekten. In Europa ist vorwiegend die Westliche Honigbiene bekannt, die sich aufgrund ihrer Lebensgewohnheiten in Beuten halten und zur Honiggewinnung nutzen lässt. Weltweit leben unzählige Bienenarten, die sich in verschiedene Familien einteilen lassen.

Inhaltsverzeichnis des Artikels

Die Honigbiene

Wer in Deutschland über Bienen spricht, meint im Allgemeinen die Westliche Honigbiene. Aufgrund ihrer Staatenbildung und Lebensgewohnheiten lässt sie sich gezielt in Beuten halten. Auf diese Weise lässt sich Honig erzielen. Die Honigbiene, von der es verschiedene Rassen gibt, bildet allerdings nur eine Art innerhalb der Gruppe der Bienen.

Wilde Bienen

Außer der Westlichen Honigbiene wird nur noch die Östliche Honigbiene in Beuten gehalten. Alle anderen etwa 20.000 Bienenarten leben wild. Je nach Lebensweise bauen sie ihre Nester in

  • den Erdboden
  • Mauern
  • Hölzer

oder hängen sie an Bäume. Ihren Lebensraum suchen Bienen aber nicht nur nach den Nistmöglichkeiten, sondern auch nach dem Vorhandensein von Nahrungsquellen aus. Einige Bienenarten ernähren sich von unterschiedlichen Pflanzenarten, andere sind auf eine bestimmte Pflanzenart spezialisiert. In welchem Umfeld die Biene lebt, hängt also von mehreren Faktoren ab.

Bienen auf der Roten Liste

Einige Bienenarten sind, zumindest in einzelnen Regionen, vom Aussterben bedroht. Sie stehen auf der Roten Liste vom Aussterben bedrohter Tierarten. Welche Gebiete davon betroffen sind, entscheidet hauptsächlich der Mensch. Er zählt zu den größten Feinden der Biene, obwohl die Ursachen für das vor einigen Jahren weltweit ausgebrochene Bienensterben noch nicht eindeutig belegt werden konnten.

Dennoch ist es der Mensch, der die Lebensräume der Biene durch den Straßenbau, durch die Besiedlung einstmaliger ökologischer Flächen einschränkt und der nicht zuletzt durch den Anbau von Monokulturen in der Landwirtschaft, den Einsatz von Pestiziden und anderen chemischen Mitteln ihre Nahrungsquellen zerstört.

Die Waffe der Bienen

Viele Bienenarten verfügen über einen Stachel, mit dem sie sich gegen mechanische Angriffe wehren können. Gegen die Ausrottung wird er allerdings nicht helfen. Bienen, die über einen Wehrstachel verfügen, werden Stechimmen genannt.

Nicht alle Arten besitzen diese Stechwerkzeuge. Auch innerhalb eines Staates ist dieser Apparat nicht ganzheitlich ausgeprägt. Die Königin beispielsweise, die lediglich für das Eierlegen verantwortlich ist, benötigt keinen Stachel, da sie sich nicht verteidigen muss.

Bienen unterscheiden lernen

Nicht immer lassen sich Bienen auf den ersten Blick unterscheiden. Viele Arten ähneln sich in ihrer Größe, Färbung und Behaarung. Oft machen erst die Form und Anzahl der in den Flügeln vorhandenen Cubitalzellen deutlich, zu welcher Art die jeweilige Biene gehört.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Nachtkerze © Evelyn Kobben - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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