Hochrippe vom Rind und Kalb

Die Hochrippe vom Rind und Kalb befindet sich zwischen Keule und Schulter. Man zählt sie zum Vorder- oder Hinterviertel, je nachdem, wie der Schnitt verläuft. Die Hochrippe wird gerne für die Zubereitung von Rib-Eye-Steaks verwedet kann aber auch als Kotelett mit oder ohne Knochen gegrillt werden. Lesen Sie hier alles über die Hochrippe vom Rind und Kalb.

Die Hochrippe ist sehr saftig und wird gerne als Grillfleisch verwendet

Zwischen Keule und Schulter bei Rind und Kalb befindet sich die Hochrippe. Das Fleisch ist sehr saftig und wird gerne für die Zubereitung eines Rib-Eye-Steaks verwendet, so wie auch die Fehlrippe der jungen Rinder. Die Hochrippe kann aber auch als Grillfleisch oder zur Zubereitung eines Koteletts verwendet werden.

Man trennt Vorder- und Hinterviertel in der Regel zwischen der 8. und 9. Rippe; dann wird die Hochrippe dem Vorderviertel zugeschrieben.

Möglich ist aber auch die Trennung weiter vorne in Kopfrichtung. Bei einem Schnitt zwischen der 4. und 5. Rippe beispielsweise ist die Rede vom Hinterviertel.

Die Hochrippe grenzt in Kopfrichtung an die Fehlrippe, zum Schwanz hin an das Roastbeef. Das Fleisch weist zarte Fasern auf. Es hat einen Fettanteil von 13 bis 17 %, der sich gleichmäßig verteilt.

Zubereitung der Hochrippe

Im Bereich des Braten- und Kochfleischs ist die Hochrippe sehr begehrt. Möchte man sie frisch haben, sollte man sie direkt beim Metzger kaufen.

Man erhält die Hochrippe mit Knochen und Fettseite, die auch mit zubereitet werden. Es gibt die hohe Rippe in Scheiben oder am Stück.

Besonders gu tlässt sich die Hochrippe braten oder grillen. Sie sollte zu diesem Zweck in Scheiben geschnitten werden.

Am Stück bereitet man sie hingegen wie ein Kotelett zu. Allerdings sollte hier beachtet werden, dass das Rindfleisch eine kürzere Garzeit hat als das Schweinefleisch.

So genügt es, die Hochrippe in der Pfanne von jeder Seite für drei Minuten anzubraten. Ein Nachgaren im Ofen bei niedriger Temperatur ist möglich.

Für die Zubereitung auf dem Grill sollte die Temperatur bei etwa 300 Grad Celsius liegen. An der Fettseite grillt man die Hochrippe zuerst an und dreht das Fleischstück nach fünf Minuten um, um es dann weitere drei Minuten zu grillen. Anschließend nimmt man es von der direkten Hitze und grillt indirekt weiter.

Die Hochrippe würzen

Anfürsich weist eine Hochrippe von guter Qualität einen sehr guten Eigengeschmack auf, sodass nicht viel mit Gewürzen gearbeitet werden sollte. Das beste Aroma erhält man dabei, wenn das Fleisch innen rosa ist.

Möchte man auf Gewürze nicht verzichten, empfehlen sich Salz, Pfeffer sowie Knoblauch. Auch Rosmarin kann in Maßen verwendet werden. Dieses sollte jedoch so wie der Pfeffer erst nach dem Braten auf das Fleischstück gegeben werden.

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  • Bodegón de chuletón de tenera sobre fondo negro © carloscastilla - www.fotolia.de

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