19. April 2004
Kabeljau, früher einer der häufigsten Fische in Nord- und Ostsee, ist auf einen bedrohlich niedrigen Bestand zusammengeschrumpft. In der Nordsee sollen nur noch 35.000 Tonnen geschlechtsreifer Tiere leben, schreibt das Apothekenmagazin Gesundheit.
150.000 Tonnen gelten als Minimum für einen gesicherten Bestand. Verbraucherzentralen in Bremen und Hamburg haben zusammen mit dem WWF die Empfehlung herausgegeben, beim Fischkauf auf Kabeljau zu verzichten. Meeresfisch wird andererseits für eine gesunde Ernährung sehr empfohlen.
Die genannten Organisationen raten zum Kauf von Seelachs, Hering, Makrele, Hoki und Alaska-Wildlachs. Dorsch ist übrigens nur ein anderer Name für Kabeljau.
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