Der schon länger als vorbeugend gegen Krebs geltende Brokkoli kann seine Wirkung noch besser in Kombination entfalten. US-Forscher fanden nur heraus, dass sich der Anteil des entzündungshemmenden und krebsvorbeugenden Stoffes Sulforaphan in Blut und Urin erhöhen lässt, wenn man Sprossen und Pulver des grünen Gemüses zusammen verzehrt.
Die Wissenschaftler der University of Illinois erklären dies in der Januarausgabe des Fachmagazins "Nutrition and Cancer" mit dem notwendigen Zusammenspiel einer Vorstufe des Sulforaphans mit der im Brokkoli vorhandenen Myrosinase. Letzteres ist nämlich notwendig, um die entzündungshemmende Wirkung des Gemüses zu erreichen. Entsprechend testeten die Forscher eine kleine Pilotgruppe von vier Männern, die jeweils vier Mahlzeiten erhielten.
Beim einen war überhaupt kein Brokkoli-Zusatz dabei, beim anderen zwei Gramm Pulver, bei einem weiteren zwei Gramm Sprossen und beim letzten schließlich mit einer Kombination aus beidem. Dieser hatte fast doppelt so viel Sulforaphan im Blut als die Kollegen.
Die Forscher empfehlen, drei bis vier Portionen Brokkoli pro Woche zu essen und zwar zwei bis vier Minuten gedünstet. Nur so blieben Enzyme und Nährstoffe erhalten. Nur Brokkoli-Pulver zeige dagegen dagegen aufgrund des Fehlens der Myrosinase kaum eine Wirkung.
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