Gezieltes Handeln - Babys erkennen Handbewegungen als "zugreifen"

  • ,
  • von Paradisi-Redaktion

Wissenschaftler am Leipziger Max-Planck-Institut (MPI) für Kognitions- und Neurowissenschaften, das an die Universität Uppsala in Schweden angegliedert ist, haben neue Erkenntnisse zur Entwicklung von Kleinkindern erhalten. Sie konnten eingrenzen, ab wann Babys eine Vorstellung von Handlungsabläufen und deren Zweck entwickeln.

Dazu zeigten sie jeweils drei, fünf und sieben Monate alten Kleinkindern auf einem Bildschirm eine Hand, die nach etwas greift. Dann tauchte auf dem Bildschirm ein Spielzeug entweder vor oder hinter der Hand auf. Während die jüngsten Probanden auf das Spielzeug guckten, einerlei ob es vor oder hinter der Hand auftauchte, hatten die älteren Säuglinge schon eine Vorstellung von "greifen" und schauten eher auf das Spielzeug, das auch in Greifnähe der Hand auftauchte. "Der Blickverlauf lässt Rückschlüsse auf das Handlungsverständnis des Kindes zu", so der beteiligte Entwicklungspsychologe Moritz Daum.

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Autor:

Paradisi-Redaktion - News vom

Weitere News zum Thema

Kinderentwicklung

Deutschlands Kinder bewegen sich zu wenig

Wie das Herzzentrum der Universität Leipzig in einer Studie zeigen konnte, sind übergewichtige Menschen schon im Kindesalter anfällig für Gefä...