Über eine Versandapotheke können bestimmte Arzneimittel leicht und preisgünstig bestellt werden. Doch wie funktioniert eine Bestellung und was ist dabei zu beachten?
Versandapotheken erfreuen sich auch in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Vor allem Menschen, die regelmäßig auf Medikamente angewiesen sind, wie z.B. Senioren oder chronisch Kranke, profitieren von der Zunahme der Online-Apotheken, da sie nicht extra den Gang zur nächsten Apotheke antreten müssen.
Darüber hinaus können aufgrund günstiger Angebote wie z.B. Rabattsysteme oder Gutscheinmodelle bis zu dreißig Prozent an Kosten eingespart werden. Da es jedoch mittlerweile mehr als zwanzig große und 1.400 kleine Versandapotheken gibt, können Qualität und Preise von Apotheke zu Apotheke sehr unterschiedlich sein. Daher sollte man auf einige Dinge achten, wenn man eine Bestellung in einer Online-Apotheke aufgibt.
Grundsätzlich ist die Bestellung bei einer Versandapotheke sehr einfach und funktioniert genauso wie beim herkömmlichen Versandhandel. Die Online-Apotheken bieten Internetseiten an, auf denen die Auswahl an Arzneimitteln aufgeführt wird. Hat man das gewünschte Medikament gefunden, bestellt man es einfach mit einem Klick.
Zuvor benötigt man allerdings ein Benutzerkonto, in das man seine persönlichen Daten wie Name, Adresse und Bankdaten eingibt.
Um Probleme bei der Lieferung zu vermeiden, sollte man sich vergewissern, dass man es mit einem seriösen Anbieter zu tun hat. Auf der Internetseite des Betreibers müssen der Name des Apothekers, die Adresse der dahinter stehenden Apotheke, die zuständige Apothekenkammer sowie die zuständige Aufsichtsbehörde stehen. Ist dies der Fall, kann man von einem seriösen Anbieter ausgehen.
In der Regel sollte die Lieferung eines bestellten Medikaments innerhalb von zwei Werktagen erfolgen. Bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln muss jedoch zuvor das Original-Rezept des Arztes an die Apotheke geschickt werden, sodass hier mit einer längeren Wartezeit zu rechnen ist.
Alternativ zum Internet kann man seine Bestellung auch per Telefon aufgeben. Dabei müssen jedoch die Öffnungszeiten der Apotheke berücksichtigt werden.
Die Bezahlung der Ware erfolgt oftmals auf verschiedenen Wegen wie z.B. per Nachnahme, Bankeinzug, Rechnung, Kreditkarte oder Vorkasse. Bei der Bestellung sollte man auch auf die Höhe der Versandkosten achten. Diese können von Apotheke zu Apotheke unterschiedlich sein. Verschreibungspflichtige Mittel werden in den meisten Fällen versandkostenfrei ausgeliefert.
Genau wie die herkömmlichen Apotheken müssen auch Online-Apotheken den Kunden bei Fragen zu den Medikamenten umfassend und kompetent beraten. Bei einer schlechten Beratung sollte man die Versandapotheke umgehend wechseln.
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19.03.13 | |
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06.02.13 | |
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07.01.13 | |
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15.12.12 | |
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02.10.12 | |
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