Kleine Knabbereien zum gediegenen Wein-Abend

Französisches Essen mit Weißweinglas, Rotweinglas, Rotweinflasche, Brot und Gorgonzola oder Blauschimmelkäse

Wein und kleine Snacks gehören zusammen - wir zeigen, was passt und wie man diese Knabbereien selbst herstellen kann

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  • von Paradisi-Redaktion

Ein gediegener Wein-Abend sorgt für ein gemütliches Beisammensein. Dazu gehören auch leckere Knabbereien, die das Bouquet und das Aroma des Weines erst richtig zur Geltung bringen.

Inhaltsverzeichnis des Artikels

Brotchips

Brot mit geschälten Knoblauchzehen
Brot mit geschälten Knoblauchzehen

Für Brotchips benötigt man

Das Brot wird zuerst in dünne Scheiben, dann in mundgerechte Stücke geschnitten. Die Butter lässt man zergehen und drückt die geschälten Knoblauchzehen durch die Knoblauchpresse hinein. Nun mit etwas Salz und Pfeffer würzen.

Damit pinselt man die Brotstücke ein und legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Das Ganze kommt bei 200°C für etwa 10 Minuten in den vorgeheizten Backofen.

Diese Knabberei kann man warm und kalt genießen.

Gewürzschnecken

Für Gewürzschnecken braucht man

  • 1 Pk Blätterteig tiefgekühlt
  • 2 EL frisch gehackte Kräuter (nach Geschmack)
  • 2 EL Butter
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200g rohen Schinken
  • Salz
  • Pfeffer

Die Butter lässt man zergehen und drückt die geschälte Knoblauchzehe durch die Knoblauchpresse hinein. Nun würzt man mit Salz und Pfeffer. Die Blätterteigplatten lässt man einige Minuten antauen, dann bestreicht man sie mit der Knoblauchbutter und streut die Kräuter darüber.

Jetzt legt man den Schinken darauf und rollt die Platte auf. Danach schneidet man sie in kleine Scheiben, so dass man kleine Schnecken erhält. Das Ganze legt man auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schiebt es in den vorgeheizten Backofen bei 200°C.

In ungefähr 15-20 Minuten sollen sie goldbraun backen.

Kräuterzipfel

Frische Kräuter als Grundlage
Frische Kräuter als Grundlage

Für Kräuterzipfel benötigt man

Zuerst siebt man das Mehl in eine Schüssel, in der Mitte macht man eine Mulde. Von dem Wasser nimmt man etwas ab und löst die Hefe darin auf. Nun macht man in der Mulde einen kleinen Vorteig, dieser muss 10 Min gehen.

Danach den Zucker und das Salz dazu geben und das restliche Wasser und daraus einen Hefeteig kneten. Dieser muss mindestens 30 Minuten gehen, das Volumen sollte sich verdoppeln.

Nun rollt man den Teig aus und streut die Kräuter darüber und vermengt alles gut, die Kräuter sollten gleichmäßig im Teig verteilt sein. Nun lässt man ihn noch einmal 10 Minuten gehen. Dann zupft man kleine Stücke heraus und frittiert diese in heißem Öl.

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Deutschland knabbert gerne im Bett

Eine Umfrage eines Verbraucherportals bringt krümelige Details zum deutschen Essverhalten zu Tage. Ungefähr jeder Dritte hat gerne Snacks und Süßigkeiten im Bett. Auch Krümel schrecken die Hungrigen nicht ab. Besonders beliebt sind Chips und Kekse. Auch Bonbons und Eiscreme sind zu finden, diese werden dann aber gelutscht und nicht geknabbert.

Fast die Hälfte der unter 20 Jährigen greift gerne zur Chipstüte im Bett. Ab 50 Jahren sind nur noch ungefähr 10 Prozent Knabbersünder. 11 Prozent der Knabberer schwören übrigens auf das Aphrodisiakum Schokolade.

So schafft man es vor dem Fernseher nicht zu viel zu naschen

Wer kennt das nicht: abends nach getaner Arbeit erst einmal auf die Couch vor den Fernseher setzen und dabei eine Tüte Chips naschen? Das Naschen vor dem Fernseher gehört für die Deutschen genau so zusammen wie Pflanzen auf der Fensterbank. Einer Studie von "HumanLink" zufolge entspannen auf diese Weise ganze 87% der Deutschen.

Doch wer zu oft mit Chipstüte oder Schokoladentafel vor dem Fernseher sitzt, hat schnell ein paar Pfund zu viel auf den Rippen. Man sollte sich daher erst garkeinen großen Vorrat an Knabbereien anlegen, denn wer nichts im Haus hat, kommt garnicht erst in Versuchung zu viel zu naschen. Naschen ist zwar erlaubt, aber in Maßen. Daher ist die richtige Dosierung wichtig. Wer die ganze Tafel Schokolade oder Chipstüte mit zum Sofa nimmt, kommt in Versuchung diese auch leer zu essen. Daher sollte man bereits in der Küche eine kleine Schale abfüllen. So lässt man sich mit dem Naschen Zeit und kann der Versuchung, die Schale noch einmal nachzufüllen, leichter wiederstehen.

Anstatt Schokolade, Chips und Co. könnte man auch zu einer gesünderen Alternative greifen. Wie wäre es denn mal mit roter Grütze, Salzstangen oder Nüssen? Die haben weniger Kalorien und stillen das Knabber-Bedürfnis ebenso. Nüsse haben zwar viel Fett, sind dafür aber auch sehr gesund. Noch besser sind natürlich Obst und Gemüse.

Auch die Ablenkung der Hände kann die Lust auf Süßes stillen, denn Naschen rührt oft auch von Langeweile her. Wer beim Fernsehen beispielsweise strickt oder mit einem Knetball spielt, kommt nicht so leicht in Versuchung.

Grundinformationen und Hinweise zu Snacks und Knabbereien

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Wein und Käse © Torsten Schon - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Knoblauchbrot mit Füllung © sinuswelle - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: levisticum officinale © Gabriele Abu-Dayeh - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Knoblauchzehen © Carmen Steiner - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Detail von Butterbrot mit Kresse auf Holzbrett frontal © unpict - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Frische Kräuter © sonne Fleckl - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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