Onkologen

Fachärzte für Onkologie diagnostizieren und behandeln Krebserkrankungen

Onkologen befassen sich mit der Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von bösartigen Tumoren. Dazu gehören Anamnese, Laboruntersuchungen, Zytologie von Abstrichen, chirurgische Tumorentfernung, Strahlentherapie und Chemotherapie.

Arzt sitzt an der Tastatur seines Computers und schaut auf den Bildschirm
Arzt am Computer © Kzenon - www.fotolia.de

Die Onkologie ist die medizinische Fachrichtung, die sich mit der Krankheit Krebs befasst. Aus ihr ist eine eigene Wissenschaft entstanden. Die Onkologie ist auf dem Gebiet der Diagnose und Prävention, Heilung und Nachsorge von Krebserkrankungen tätig.

Ausbildung

Der Onkologe ist ein Mediziner, der sich nach Abschluss

  • des Medizinstudiums

(Regelstudienzeit 12 Semester und 3 Monate)

  • auf dem Fachgebiet der Onkologie weiter gebildet hat.

Diese Weiterbildung dauert noch einmal mehrere Jahre und umfasst praktische Arbeiten in den der Onkologie zuarbeitenden Bereichen und der Onkologie selbst.

Tätigkeitsfelder

Die exakte Berufsbezeichnung lautet "Facharzt für Onkologie". Sie hat einen ihrer Schwerpunkte in der Prävention. Hier sind alle Bestrebungen darauf ausgerichtet, den Krebs frühzeitig zu vermeiden und den Ausbruch der Krankheit im Körper des Patienten zu unterdrücken. Dabei hilft

  • die Erkennung und Definition von Risikofaktoren.

Hier hat die Onkologie enge Anknüpfungspunkte mit der Epidemiologie. Zur Definition von Risikofaktoren werden Krankengeschichten ausgewertet und genetische Merkmale studiert. So werden auch bei einer Anamnese, die der Diagnose vorangeht, erst mögliche Risikofaktoren erfragt.

Zur zweifelsfreien Diagnose und Bestimmung von Krebskrankheiten gibt es verschiedene Möglichkeiten. Sie reichen von

  • Untersuchungen der Körperflüssigkeiten im Labor

bis hin zur

  • Auswertung von Abstrichen.
  • Bildgebende Verfahren

sind manchmal ebenso aufschlussreich wie

aus dem möglicherweise befallenen Bereich. Zu den wichtigsten Behandlungsfeldern der Onkologie gehören

Die Forschung in der Onkologie hat dazu beigetragen, dass heutzutage ein Krebsbefund nicht mehr unbedingt den Tod bedeuten muss.

Zwar gehört Krebs immer noch zu den am schwierigsten zu heilenden Krankheiten überhaupt, Früherkennung und operative Weiterentwicklung tragen aber dazu bei, dass auch für Krebspatienten das Leben lebenswert bleibt und ihre Lebenserwartung steigt.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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