16. Juni 2010
Im Normalfall dient das menschliche Immunsystem zur Bekämpfung von nicht körpereigenen Stoffen. Um aber die eigenen von fremden Stoffen unterscheiden zu können, gibt es die sogenannten T-Zellen. Wenn es zu einer Infektion kommt, dann reagiert auch das Immunsystem nicht mehr so stark, weil es sonst auch die eigenen Stoffe zerstören würde. Und hier wird der Erreger der Tuberkulose, das Mycobacterium tuberculosis, aktiv, denn er sorgt für eine größere Produktion der regulatorischen T-Zellen, so dass das Immunsystem nicht mehr so stark reagiert und es kommt zur Infektion.
Man hatte schon bei früheren Versuchen festgestellt, dass durch eine Verringerung der T-Zellen die Immunabwehr stärker gegen eine Tuberkuloseerkrankung angeht. Aber auch bei anderen Infektionen kann dies vorkommen, so dass man für spätere Therapien hier ansetzen muss.
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