Wie amerikanische Wissenschaftler herausfanden ist ein bestimmtes Protein namens Kalirin die Ursache für die Schizophrenie. Wenn ein Mangel dieses Proteins im Gehirn vorliegt, so wird die Verständigung der Nervenzellen verringert, was eine Ursache der Erkrankung ist. Bei Versuchen an Mäusen konnten die Forscher dieses auch nachweisen.
Man hatte auch schon zuvor die Gehirne von verstorbenen schizophrenen Menschen untersucht, aber ist damals nicht zum Ergebnis gekommen. In der vorderen Gehirnhälfte, wo sich auch das Zentrum für das logische Denkvermögen, Lösen von Probleme und so weiter befindet, kommt es zu diesen Verbindungsstörungen.
Bei den Testversuchen zeigten die Mäuse auch die typischen Symptome wie hyperaktives und unsoziales Verhalten und auch das schlechte Gedächtnis. Heutzutage werden Menschen, die an Schizophrenie erkrankt sind, mit Psychopharmaka behandelt, so dass sie ruhig gestellt werden und die Wahnvorstellungen verdrängt werden. Aber die eigentlichen Symptome können nicht vermieden werden, so dass das Denk- und Lernvermögen und auch das soziale Verhalten weiter gestört sind. Viele dieser Menschen begehen auch Selbstmord.
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Der Ratgeber Wahn-Sinn zu der Krankheit Schizophrenie von Ariadne Meerblau.
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