23. März 2009
Der Körper eines Menschen funktioniert durch ein Gleichgewicht, das sich nicht nur im Verdauungstrakt zeigt, sondern besonders auch bei Frauen im Scheidenmilieu. Gesunde Bakterien sorgen hierbei für einen Ausgleich um etwa schädliche Mikroorganismen rechtzeitig auszuschalten. Eine Störung, wie etwa durch die bakterielle Vaginose, offenbart sich dann mit einem unangenehm riechenden, dünnflüssigen und grau-weißlichen Ausfluss.
Risiken finden sich bei einer nicht rechtzeitigen Behandlung etwa darin, dass Mikroorganismen bis in die oberen Genitalregionen vordringen und eine Infektion auslösen können. Diese kann bei Schwangeren zu vorzeitige Wehentätigkeit, einem frühzeitigen Blasensprung und damit auch zu einer Frühgeburt führen. Ursachen der bakteriellen Vaginose können neben hormonellen Schwankungen auch Stress sein.
Damit man das Gleichgewicht in der Vagina nicht ins Schleudern bringt, sollte man auf ein hohes Maß an Hygiene achten, ohne allerdings vermehrt Seifen zu benutzen. Werden doch Seifen oder Duschmittel eingesetzt, dann empfiehlt es sich auf ph-neutrale Mittel zurückzugreifen. Die Behandlung selbst erfolgt mit dem Einsatz von Tabletten, die wieder für ein gesundes Milieu sorgen.
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