19. März 2004
Speziell gegen Depressionen verordnete Medikamente verursachen keine Abhängigkeit, betont der Nervenarzt und Experte für Ängste und Depressionen, Prof. Rudolf Meyendorf im Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau. Vorsicht ist allerdings bei Beruhigungsmitteln geboten, die auf Benzodiazepinen beruhen – und keine Antidepressiva sind. „Sie machen wirklich bei zu häufiger und zu langer Anwendung abhängig“, erklärt Meyendorf. Antidepressive Medikamente beruhen auf ganz anderen Wirkmechanismen.
Dem Patienten hilft über den gesamten Behandlungszeitraum die gleiche Dosis. Häufig können sie sogar gesenkt werden. Bei Benzodiazepinen muss als ein Symptom der einsetzenden Sucht umgekehrt die Dosis erhöht werden.
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