23. August 2009
Dass man unterschiedliche Medikamente im Haus hat, ist in den meisten Haushalten nichts Ungewöhnliches. Ein Hinweis auf eine Medikamentensucht kann es allerdings sein, wenn eine Person dauernd angespannt wirkt und zuhause regelrecht Arzneimittel hortet. Laut dem Berufsverband Deutscher Nervenärzte, Krefeld, sollten Angehörigen den Betroffenen vorsichtig auf dieses Verhalten ansprechen.
Eine Sorge zu zeigen, ist in solch einer Situation ebenso angebracht als auch den möglicherweise Süchtigen auf die Gefahren einer Medikamenten-Abhängigkeit hinzuweisen.
Geschätzte 1,5 bis 2 Millionen Menschen in Deutschland sind von einer derartigen Sucht betroffen, wobei hier der Frauenanteil überwiegt. Neben den gesundheitlichen Folgen kommen im Verlauf der Sucht dann auch berufliche und soziale Schwierigkeiten hinzu.
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