Medikamentenentzug wirklich notwendig?

Gast
Daniel aus Karlsruhe

Hallo,

ich schreibe einfach mal drauf los. Ich bin 48 Jahre alt und nehme täglich, 15 Paracetamol. Alle 2 Tage 1x Omeprazol-biomo 20mg. 1x morgens und 1x abends. Amitriptylin-neuraxpharm 50mg. 1x morgens und 1x abends Propranolol-CT 40mg. Mobilat Schmerzspray. Betagalen Lotion alle 2 bis 3 Tage , Cortison.
Folgende Erkrankungen habe ich.

Funktionelle Störung des Dickdarms, chronische Koliken Colon irritabile.

Lumbalsyndrom bei Hohlkreuz und ideopatischer Skoliose , Chronische Gelenkbeschwerden.

Chondropathia patellae links, linkes Knie, 2 Ebenen: Normabweichung der Patella.

Rechtes und Linkes Auge Cataract ,(Grauer Star).

Chronische Migräne.

Psoriasis und Depressionen.

Am Julie bin ich noch an dem Epstein-Barr Virus. Mononukleose Angina, Pfeiffersche Drüsenfieber erkrankt.

Jetzt soll ich am September Stationär zum Medikamentenentzug aber ich brauche ja meine Schmerzmittel. Hat mein Hausarzt übertrieben, oder Ist das wirklich nötig so ein Entzug, was meint ihr?

Ich danke euch für euere Antworten.
Viele Grüße
Daniel

Gast
onelove

...

Lieber Daniel,
dieser Medikamentenentzug ist nötig!
ich weiß es wird schwer/ ist schwer aber sie müssen das schaffen!
denken sie daran was sie alles für diese medikamente aufgegeben jaben und was sie verloren haben.
ich sebst bin im krankenhaus gelandet-_-
natürlich sagen sie dass sei ihre Medikamente brauchen...das habe ich mir auch eingeredet udn erde es mir immer cnoh ein aber sie sind 48 Jahre und wollen ihr leben schon hinschmeißen?!
Der Hausarzt kann übertrieben ahben...aber eig sind sie derjenige der alles steuert!
Denkekn sie darüber anch machen sie eine Liste was sie ncoh aus ihrem leben machen wollen udn ich schwöre ihnen die Hälfte können sie mit Schmerzmitteln gleich vergessen.

Viel Glück !

Gast
Eveline

Medikamentenabhängig

Ich bin 52 und nehme tabletten. mein Arzt meinte ich müsse sie absezen da nach über 10 Jahren. Ich nahm 6 Mono Demetrin jetzt 1,5 1Anafranil und 25mg.Saroten. Zur unterstüstzung des entzug noch 3mal täglich Opipramol. Mir geht es gar nicht gut,habe Depressionen und starke Ängste, traue mich nicht aus dem Haus. wer hat erfahrung.

Mitglied tapahuga ist offline - zuletzt online am 27.12.09 um 12:55 Uhr
tapahuga
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Entzug

Hallo
da musst du durch . am ende hat es sich aber gelohnt da bin ich ganz sicher. nur noch ein paar tage durchhalten !!!!
viel glück

Gast
stern

Entzug

Hallo,
ich habe von August bis November einen stationären Entzug von Till. und Zopiclon gemacht. Es war nicht immer einfach, aber ich habe es mir sehr viel schwiegier vorgestellt.
Dein posting ist schon von Dezember 2009 , vielleicht hast du es zwischenzeitlich schon geschafft.
wär schön von dir zu hören.

Gast
Daniela

UNBEDINGT!

Ich glaube, du bist schwer abhängig und diese Abhängigkeit hat sich auch in eine beginnende Hypochondrie getrieben.

Du solltest dringend entziehen!!! Und danach vor allem schauen, was an Krankheiten resultiert WEIL du soviel Mittel nimmst!

Ich wünsch dir alles Gute!

Gast
Harry

Hallo alle die es betrifft:
Migräne, Kopfschmerz, Rezeptpflichtige Medikamente und schon wieder eine Neue Abhängigkeit und Selbstentzug.
vor ca 3 Jahren hatte ich so dachte ich eine Migräne. Diese aber rührte aus Tabletten wie Asperien und Thomaperin, natürlich zu viel genommen. Dann zum Arzt, diser bestätigte mir die Migräne, verschrieb mir Imigran. Half erst super keine Probleme, dann der Kickback. Dann folgte zur Verstärkung der Schmerzmittel Ibupfofen 800 und Asperin normal und zusätzlich Sumatriptan, ist auch in Imigran. Also morgens 2 Asperin mit 2 Ibuprofen und 2 Imigran oder 2 Sumatriptan. Das perfekte Koktail für baldige Selbstzerstörung und nach ca 6 Monaten das ganze Programm morgens, mittags und Abends auch noch. Jetzt ging es auch schon bald los. Sonnenlicht war tabu. Beim hineinschauen in die Sonne und vom Sonnenlicht wieder ins Dunkle bekam ich Flimmern vor den Augen. Aber das war doch meine Migräne die das verursachte!!! Dann morgens mit höllischen Kopfkrämpfen aufgewacht und natürlich die nächste Dosis rein. Das Flimmern wurde schlimmer. Nach fast 3 Jahren, Gott solange habe ich an Migräne glauben wollen, fing ich an mich vor den Medikamenten zu ekeln. Es ging soweit, dass ich genau die Uhrzeit ablesen konnte wann die nächste Attacke in meinen Augen beginnt. Es gab keinen Spaziergang mehr mit meinem Hundi ohne die Tasche voll mit Asperin, Imigran und Ibuprufen oder Sumatriptan. Ich bekam Panik wenn ich nicht für mindestens 3 Einnahmen witere Medikamente in der Tasche hatte. Jetzt auch mitten in der Nacht obwohl ich gerade erst zuvor meine Medikamente genommen habe wachte ich mit tierischen Krämpfen im Kopf auf.
Beim Versuch stark zu bleiben und keine mehr zu nehmen wenn der nächste Anfall kommt, sorry konnte ich nicht, der Kopfschmerz war so was von stark, dass es zu diesem Zeitpunkt zum aufhören noch nicht der richtige war. Im hinteren Kopf dröhnte der Schmerz und zog sich bis in die Schulter runter und Krämpfe sich über die Augen legte, mal rechts mal Links. Unerträglich.
Dann bin ich aufgewacht und sah was ich mir da antue und das ich dringend eine Lösung brauchte davon wegzukommen. Ich schaltete die Klimaanlage in meinem Auto auf volle Pulle und bekam so eine Erkältung, die mich für ein paar Tage ans Bett fesselte. Das war meine Chance. So spürte ich durch die anderen Gliederschmerzen nicht das Suchtgefühl, zuminset nur sehr gering. Das habe ich mir zu nutze gemacht und habe mich dem Entzug hingegeben. Mein Bett war klitschnass geschwitzt und habe gleichzeitig gefroren. Der Kopfschmerz rannte von der Linken Seite und dann auf die Rechte Seite. Ich muss gestehen, der extreme Kopfschmerz, der das Auge audrücken lässt, blieb Gott sei Dank erträglich, wohl durch die Erkältung die ich gerade durchlebte.
24 Std. miess fühlen, keine weitere Tablette genommen und nur einen Tag später nicht einmal mehr Kopfschmerz. Die Schublade mit Vorräten liegt im Müll und ich kann wieder in die Sonne schauen.
Im Monat habe ich ca. 1.500 euro für Tabletten ausgegeben und kenne hier in Andalusien/Malaga schon so viele Apotheken, da nicht immer die gleiche Apotheke weiter Medikamente herausgeben wollte oder sie zur Zeit keine da hatten.
Ich freue mich und ich wünsche euch wirklich so viel Glück mit diesem Scheiß fertigzuwerden. Ihr schafft das, glaubt daran und tut etwas.
Alle Gute für euch alle.
Harry

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