27. Oktober 2008
Besseren Schutz gegen Lungenentzündungen wollen amerikanische Forscher durch bessere Impfungen erreichen. Dabei haben die Wissenschaftler die Entwicklung von körpereigenen Abwehrkräften im Laufe des Lebens gegen die Erreger der Lungenentzündung, die Pneumokokken, untersucht.
Kinder mit zunehmenden Alter erkranken weniger, oder nicht so stark, an einer Lungenentzündung, wobei man heute die Säuglinge, die noch keinen eigenen Schutz entwickelt haben, dagegen impft. Ferner stellten die Forscher fest, dass spezielle T-Zellen gegen die Erreger vom körpereigenen Immunsystem aktiviert werden, die besonders die in der Nase befindlichen Pneumokokken bekämpfen, denn von dort gelangen die Erreger in die Lunge. Bei den Kleinkindern sind aber diese T-Zellen noch nicht vorhanden und erst bei Kontakt mit dem Erreger bilden sie sich.
Für die Zukunft, so ein Vorschlag der Forscher, sollen Impfstoffe, die die Zahl der Antikörper gegen den Erreger erhöhen, sondern auch die Zellen in der Nase, entwickelt werden. Außerdem besteht bei den jetzigen Impfungen nur ein Schutz gegen sieben von insgesamt 91 Arten der Pneumokokken.
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Zu der Erkrankung Lungenentzündung das Fachbuch Streßläsionen und nosokomiale Pneumonien.
