13.03.10 20:37
Blondie76
Blondie76

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

Leberzirrhose Forum

Brauche dringend Hilfe - zu viele Sedierungen (Magenspiegelungen) - Leberversagen?

Hallo zusammen,
ich habe jahrelang leberschädigende Medikamente eingenommen (Paracetamol, Diclofenac - alle 2 bis 4 Wochen bzw. Diclofenac eine Zeitlang täglich). Aufgrund einer heftigen Pilzinfektion wurde mir dann noch Fluconazol verordnet, worauf hin meine Leberwerte auf über 130 anstiegen. Danach hatte ich immer wieder erhöhte Leberwerte und große Probleme mit dem Magen. Anstatt man mal die Leber untersucht hätte, wurde immer wieder der Magen gespiegelt und auch die chronische Gastritis behandelt. Nach einem Test auf Schwermetallbelastung und darauf folgender Magenspiegelung habe ich große Probleme. Mein Urin war zunächst bräunlich - ich dachte sofort an meine Leber. Unterschiedliche Ärzte versicherten mit immer wieder, dass meine Leber nichts hätte. Ich sehe das anders. Sofort habe ich mit Mariendistel begonnen - wahrscheinlich haben die Ärzte deshalb noch nichts bemerkt. Mir geht es immer schlechter und ich war heute, nachdem ich seit gestern so nen dicken Bauch habe in der Uniklinik. Dort wurde nur mein Oberbauch abgetastet (habe Schmerzen im rechten Oberbauch und im Rücken unterhalb des Schulterblattes). Ich wurde mit der Aussage, dass ich halt Paracetamol einnehmen soll wieder nach Hause geschickt. Nicht mal meine Blutwerte wurden kontrolliert und es geht mir immer schlechter. Was soll ich nur tun? Ich wurde wegen des DMPS - Tests als "Psycho" abgestempelt. Ich habe der Ärztin gesagt, dass ich Paracetamol nicht nehmen darf, dann meinte sie ich solle Iburprofen nehmen (darf ich wegen meinem Magen aber nicht). Dann hat sie mich blöd angeguckt und meinte ich solle halt nur wenig Paracetamol einnehmen. Am liebsten würde ich sofort in ein anderes Krankenhaus gehen. Die Leber sei nicht vergrößert (hat sie abgetastet). Bin ich wirklich zu panisch oder sollte ich auf eine Untersuchung meiner Leberwerte bestehen? Mittlerweile spritze ich mir Hepa Loges und kann vor lauter Verstopfung / Blähungen so gut wie gar nicht mehr auf die Toilette. Ich verstehe die Welt nicht mehr. Scheinbar hat noch nie jemand etwas von Leberschäden aufgrund von Medikamenten gehört. Direkt nach der Magenspiegelung hatte ich auch ein total benebeltes Gefühl im Kopf (ich vermute hepatoxische Enzephalopathie oder wie man das nennt). Es glaubt mir nur keiner, weil ich jetzt hochdosiert Vitamin B - Komplex und Zink einnehme.
Vielen Dank für eine Einschätzung und Meinungen.
Blondie76

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Antworten (3)

17.03.10 20:13
bernieone
BeiträgeMitglied seitPunkteOnline
5214.02.201052bernieone ist ist im Moment nicht online

Leberschäden

Eine kranke Leber kann von der Schulmdezin (genau so wie die Niere) oft erst
erkannt werden, wenn es zu spät ist.
Paracetamol zu nehmen wäre in dem Falle ja auch kontraproduktiv, weil gerade
Paracetamol leberschädigend ist.

17.03.10 20:45
orlando
BeiträgeMitglied seitPunkteOnline
28723.11.2009322orlando ist ist im Moment nicht online

Leberwerte...

... die deutlich ausserhalb des Normbereiches liegen, sollten immer Anlass für eine eingehendere Untersuchung sein. Ein erhöhter GPT-Wert ist in der Regel ein Indiz für den Zerfall von Leberzellen.

27.03.10 19:06
Uli
Uli

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

Arzt/krankenhaus wechseln

Hallo- ich kann nur raten- eine Spezialklinik aufzusuchen-auch-wen es weiter entfernt liegt.
Meine Schwester war in ein Krankenhaus-mit wenig kompetenten Ärzten für den
Bereich:Lebererkrankung. Sie starb in 5 Tagen- die Ärzte ghaben hier zuviel Rechte. Tot-ja-war eh eine Risikopatientin-Ende, dann geben sie noch Schweige
pflicht. Das war s. Und man steht da und leidet-jahrelang-ewig !!!
Sorge dafür-das Sie viel Besuch bekommen. Sie haben Selbstbestimmungrecht-als Patient.Raus da- wenn Sie sich nicht medizinisch und seelisch wohl fühlen.Alles Gute !!


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