2. Februar 2010
Wissenschaftler von der Universität Aachen haben ein sogenanntes Tumorsupressor-Gen mit Namen ITIH5 entdeckt, mit dem sich Vorhersagen über die Heilungschancen bei Krebserkrankungen machen lassen. Betroffenen mit Brusttumoren ohne Befall der Lymphknoten kann so unter Umständen die genetische Analyse und in Einzelfällen auch eine Chemotherapie erspart werden.
"Im genetischen Profil des Tumors steckt genügend Information über dessen Aggressivität und damit über das Rückfall-Risiko der individuellen Patientin", so Professor Edgar Dahl. Patientinnen mit dem funktionstüchtigen ITIH5 hätten ein geringes Rückfall-Risiko und die Veränderung des Gens seien messbar, so der Wissenschaftler weiter. Die Forscher erhoffen sich durch die Arbeit mit dem Gen eine langfristige Lösung für das immer wieder auftretende Problem der Übertherapierung bei Krebspatienten.
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