31. Oktober 2005
Helle Köpfe haben ein geringeres Alzheimer-Risiko, als Menschen, die geistig träge sind. Experten für Alzheimer-Demenz raten, sich möglichst schon in jungen Jahren ein "Schutzpolster" gegen späteren geistigen Verfall aufzubauen.
Ein Rezept dafür lautet: Wissbegierde. Dabei genüge es nicht, Gedichte auswendig zu lernen; es gelte, seinen Geist zu "quälen", sagt der Psychogerontologe Prof. Wolf-Dieter Oswald im Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau. Nur wenn das Gehirn stetig mit neuen Eindrücken und Anforderungen konfrontiert wird, bleibt es bis ins hohe Alter leistungsfähig. Als ein im Alltag realisierbares Beispiel schlägt Oswald etwa vor, nach der Zeitungslektüre die Meldungen in eigenen Worten zusammenzufassen.
Hirnforscher haben die wichtigste Handlungsanleitung für das Gedächtnis so formuliert: "Use it or lose it" – Benutze es, oder du wirst es los.
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