26. Januar 2005
Wer sich früh als heller Kopf hervortut, hat im Alter ein geringeres Alzheimer-Risiko als weniger gebildete Zeitgenossen. Das fanden Forscher in einer Studie mit Nonnen heraus, berichtet die Apothekenzeitschrift Gesundheit. Diese Beobachtungen bleiben vorerst aber noch ohne befriedigende Erklärung.
Forscher vermuten, dass Gebildete sich stärker um ihre Gesundheit kümmern und so ihr Gehirn fit halten. Möglich auch, dass geistig rege Menschen das einsetzende Vergessen zunächst besser kompensieren, weshalb es sich langsamer offenbart.
Einige Studien legen nahe, dass sich das „Schutzpolster“ der Bildung selbst dann noch stärken lässt, wenn das Hirn-Training später einsetzt. Die grauen Zellen werden übrigens nicht nur durch Lesen kluger Bücher oder dauernde geistige Anstrengungen etwa im Beruf aktiviert. Geistige Fitmacher können genauso gut ein Kochkurs oder regelmäßige Museumsbesuche sein.
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