7. November 2008
Wenn jetzt jemand rote Augen und eine laufende Nase hat oder permanent unter Niesanfällen leidet, so handelt es sich nicht immer um Heuschnupfen, sondern es besteht die Möglichkeit einer Allergie auf Schimmelpilze.
Wie Dr. Klaus Bucher, Medizinmeteorologe beim Deutschen Wetterdienst, sagt, ist zur Zeit eine besonders hohe Konzentration von Sporen vorhanden. Diese ist im Norden Deutschlands besonders ausgeprägt. Diese Schimmelpilze der Gattung Cladosporium sind vorwiegend auf verfaulten Pflanzen, beziehungsweise dem Laub, vorhanden. Deshalb sollten Allergiker, die auf Schimmelpilze reagieren, zurzeit auf Spaziergänge oder Wanderungen im Wald, aber auch Laub aufsammeln, verzichten. Wenn es aber kälter wird, so wird auch der Pollenflug gestoppt, und dann können sich die Betroffenen wieder frei bewegen.
Für Betroffenen gibt es aber auch jetzt schon die Möglichkeit die akuten Symptome zu lindern, was mit Hilfe von Medikamenten geschieht. Danach könne man auch eine Hyposensibilisierung in Erwägung ziehen, wobei dem Patienten die Substanz, die die Allergie bewirkt, langsam in steigender Dosierung über längere Zeit regelmäßig verabreicht wird, so dass das Immunsystem daran gewöhnt wird und somit die allergische Reaktion vermindert wird.
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