17. September 2008
Im Hannoveraner Forschungszentrum für Plastische Hand- und Wiederherstellungschirurgie werden derzeit tellergroße Goldene Radspinnen gezüchtet. Was sich zunächst einmal ungewöhnlich anhört, verfolgt den Zweck, später einmal zerstörte Nerven mit Hilfe der Spinnenfäden wiederherzustellen.
Die Spinnenseide, welche die Forscher der Spinne zwei Mal in der Woche entnehmen, soll nach Vorstellung der Mediziner in einigen Jahren durchtrennte Nerven bei Unfallopfern heilen. Die Fäden der Spinne haben den großen Vorteil, dass der menschliche Organismus sie nicht abstößt.
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