27. Oktober 2009
Das eindringliche Piepsen und Klingeln von herkömmlichen Weckern und Radioweckern geht durch Mark und Bein - trotzdem fühlt man sich beim Aufstehen selten wach und ausgeschlafen. Besser funktioniert das mit neuartigen Lichtweckern.
Ein Lichtwecker, auch Lampenwecker oder Dämmerungssimulator, sorgt für ein natürliches und schrittweise erfolgendes Erwachen, das mit der inneren Uhr des Menschen im Einklang stört. Er erhöht schrittweise die Helligkeit und simuliert dadurch auf sanfte, aber effektive Art den Tagesbeginn.
Gerne verwendet wird die Technik von Lichtweckern beispielsweise in Kinderkliniken. Sie helfen Kindern dabei, einen gesunden Tag-Nacht-Rhythmus zu entwickeln und die Nacht problemlos durchzuschlafen. Auch am Abend simulieren die Lichtwecker einen Sonnenuntergang.
Das hat erwiesenermaßen positive Auswirkungen auf die Gesundheit - denn Schritt für Schritt aufzuwachen fühlt sich nicht nur besser und natürlicher an, sondern reduziert auch nachweislich die Menge an krankmachenden Stresshormonen (Cortisol) im Organismus.
Anders als der Lichtwecker wird die Lichttherapie dafür eingesetzt, um in der dunklen Jahreszeit depressiven Verstimmungen und anderen tageslichtabhängigen Problemen entgegen zu wirken. Dafür werden spezielle Tageslichtlampen verwendet, durch deren Licht der Körper Energie tanken und die Seele sich regenerieren kann. Das hilft zum Beispiel bei Stimmungsschwankungen und der sogenannten Winterdepression. Lichttherapie und Lichtwecker stellen auch eine gute Kombination dar.
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