28. Juni 2011
Wasserbetten gelten als besonders schonend für den Rücken sowie den gesamten Körper. Doch ist ein solch gesunder Schlaf meist auch sehr teuer. Etwas kostengünstiger könnte es dagegen sein, alleine die Matratze zu kaufen und sie in ein normales Bettgestell zu legen.
Es mag recht simpel klingen: Normalerweise müsste sich doch auch die Wassermatratze in ein herkömmliches Bett einbauen lassen. Allerdings klaffen hierbei zwischen Vorstellung und Realität beinahe Welten. Auch wenn es möglich ist, so ist dieser Weg doch recht aufwendig und oft mit hohen Kosten verbunden. Denn der Wasserkern ist weitaus schwerer als eine normale Matratze. Pro Quadratmeter werden schnell etwa 150 Kilogramm erreicht. Gewichte, für die ein übliches Bettgestell in der Regel nicht ausgelegt ist. Alleine der Lattenrost würde unter der Last der Wassermassen recht schnell zusammenbrechen. Ein weiteres Problem liegt in der fehlenden Sicherheitswanne, die das Debakel einer auslaufenden Matratze verhindern soll.
Grundsätzlich muss vor dem Einbau also der Lattenrost entfernt werden. Er wird durch einen tragenden Unterbau ersetzt, der das Gewicht der Matratze aufnehmen kann. Hierzu ist in der Regel eine massive Spanplatte notwendig. Entscheidend ist es, die Last des Wasserkernes so großflächig wie möglich zu verteilen. Ebenso kann es für den Zweifelsfall nicht schaden, auch die Sicherheitswanne einzubauen. Eine solche Konstruktion sollte allerdings nur unter fachmännischer Anleitung ausgeführt oder sogar direkt dem Spezialisten überlassen werden. Hierbei würde sich jedoch bereits die Kostenfrage und somit der Vergleich zum Preis eines herkömmlichen Wasserbettes stellen.
Etwas einfacher ist es dagegen, eine sogenannte Leichtwassermatratze einzubauen. Sie wiegt häufig nur die Hälfte des herkömmlichen Wasserbettes und eignet sich somit für die Auflage auf dem Lattenrost. Eines komplizierten Unterbaues bedarf es hierbei nicht, was einerseits Arbeitszeit, andererseits jedoch auch Kosten sparen wird. Allerdings ist die Höhe einer solchen Matratze nur sehr gering. Die Einsinktiefe ist daher minimal, was den gewünschten Effekt des Wasserkernes eigentlich sinnlos erscheinen lässt. Denn hierbei liegt der Körper weniger im Wasser als eher auf der darunter befindlichen Auflage oder sogar direkt auf dem Lattenrost. Besonders für erwachsene Menschen eignet sich diese Variante somit nur selten. Hingegen kann sie für leichte Menschen oder Kinder eine preiswerte Lösung beim Kauf eines Wasserbettes sein.
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