21. September 2009
Digitalkameras, Speicherkarten und Bildbearbeitungsprogramme für den PC eröffnen einen ganz andere Welt der Fotografie. Anstatt tagelang auf die Entwicklung der Urlaubsbilder zu warten und regelmäßig den Film in der Kamera wechseln zu müssen, können wir im heutigen digitalen Zeitalter eine große Anzahl an Fotos auf einer kleinen Speicherkarte speichern und diese direkt auf dem Display der Digitalkamera, dem PC oder einem digitalen Bilderrahmen anschauen. Vor allem die digitalen Bilderrahmen werden immer beliebter.
Beim Kauf eines digitalen Bilderrahmens steht man einem großen Angebot gegenüber. Nicht jedes Gerät entspricht den eigenen Ansprüchen. Daher sollte gezielt verglichen werden, wobei besonders folgende Aspekte eine Rolle spielen sollten: Preis, technische Merkmale, mögliche Speichermedien, Zubehör und Menüführung.
Zunächst sollte man sich die Frage stellen, welche Ansprüche man hinsichtlich der Bildbetrachtung hat. Wie groß soll das Display sein? Spielt der Betrachtungswinkel eine Rolle? Soll das Display in erster Linie vertikal oder horizontal ausgerichtete Bilder anzeigen? Die meisten digitalen Bilderrahmen verfügen über ein Display, das sich an Bildern im Querformat orientiert. Einige Bilderrahmen sind aber mit einer automatischen Erkennung der Bildausrichtung ausgestattet, so dass die Bilder nicht erst manuell gedreht werden müssen.
Alle digitalen Bilderrahmen zeigen Bilder im JPEG-Format an. Möchte man auch andere Formate wie zum Beispiel BMP oder GIF anschauen, sollte man beim Kauf auf diese Spezifikation unbedingt achten.
Digitale Bilderrahmen unterscheiden sich zudem hinsichtlich verwendbarer Speichermedien. Hochwertige Rahmen sind mit internen Speichern ausgestattet, so dass Bilder direkt vom PC oder der Digitalkamera über ein USB-Kabel gespeichert werden können. Andernfalls sind Steckplätze für Speicherkarten oder eine USB-Schnittstelle vorhanden. Die Daten werden in diesem Fall vom externen Speicher gelesen und angezeigt.
Auch die Menüführung kann durchaus die Kaufentscheidung beeinflussen. Oft sind mehrere Sprachen einstellbar, bei günstigen Geräten ist die Menüsprache aber oft Englisch. Im Menü können bei den meisten digitalen Bilderrahmen Datum und Uhrzeit eingestellt werden, die auch im Standby-Modus noch angezeigt werden.
Übersichtlich gestaltete Menüs erleichtern dem Nutzer auch Farb-, Kontrast- oder Helligkeitseinstellungen. Auch das Ändern von Bildübergängen oder das Starten einer Diashow ist im Menübereich möglich, sofern der digitale Fotorahmen über diese Extras verfügt.
Einige Modelle ermöglichen nicht nur das Ansehen von Bildern, sondern auch das Abspielen von Videos oder machen eine Verbindung zum Internet möglich. Ob diese Zusatzausstattungen nötig sind, muss jeder für sich entscheiden.
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