Das Badezimmer mit selbstgemachtem Stuck verschönern

Ansicht von oben: mit Wasser gefüllte Badewanne in modernem Badezimmer
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  • von Paradisi-Redaktion

Ein Bad ist heute weit mehr als eine Nasszelle, die zur Körperhygiene notwendig ist, in der man sich aber nicht länger aufhält – und schon gar nicht gern. Je mehr die Anforderungen an uns steigen, desto mehr sehnen wir uns nach einem Rückzugsort in den eigenen vier Wänden. Neben Wohn- und Schlafzimmer rückt hier zunehmend das Bad in den Fokus, in dem immer mehr Frauen – und auch Männer – Erholung vom stressigen Alltag suchen.

Dies gelingt umso besser, je mehr das eigene Bad zum Verweilen einlädt. Professionelle Spas – Wellnesseinrichtungen, die zum Relaxen animieren –, können hier als Vorbild wirken. Punktuelle Beleuchtung statt einer großen Deckenlampe, Pastellfarben, Duftöle und eine asiatisch inspirierte Einrichtung sind hier als Beispiele zu nennen.

Oder man nimmt sich die antike Bäderkultur zum Vorbild, wenn man sich im heimischen Badezimmer die ganz persönliche Wellness-Oase schaffen will. Stuckverzierungen etwa im maritimen Stil können viel zum gehobenen Flair des Bades beitragen.

Auch wenn es nachher aufwändig und luxuriös aussieht – die Verschönerung des Badezimmers mit selbstgemachtem Stuck ist ein Kinderspiel! Mit wenigen Stunden Arbeit, die man locker an einem Wochenende schafft, wird aus einem gewöhnlichen Badezimmer ein Thermal-Palast.

So wird's gemacht:

Materialien

Vorfreude verschafft ein Besuch im Bastel- oder Dekogeschäft. Hier werden maritime Gießformen erworben, also beispielsweise Formen in Seestern- oder Seepferdform. Auch eine Welle, die sich – wiederholt aneinandergelegt – als elegante Kante eignet, passt ins Dekokonzept.

Nun benötigt man noch Gips aus dem Baumarkt, etwas Spülmittel sowie wasserfeste Farben, die ebenfalls im Bastelgeschäft oder Baumarkt erhältlich sind. Ein Gefäß, in dem der Gips angerührt werden kann, Stuckkleber sowie ein Pinsel runden die Ausstattung ab.

Vorbereitung und Durchführung

Am großen Badezimmer-Verschönerungstag nun wird der Gips gemäß der beiliegenden Gebrauchsanweisung angerührt. Achtung! Das Plastikgefäß ist danach meistens reif für den Müll, man sollte hier also nicht die Lieblingssalatschüssel verwenden. Notfalls lieber eine Schüssel aus dem 1-Euro-Geschäft besorgen.

Der Gips sollte an einem möglichst kühlen Ort angerührt werden, denn bei Wärmeeinwirkung härtet er schneller aus, als er verarbeitet werden kann.

Jetzt wird die gewünschte Gießform dünn mit Spülmittel ausgepinselt – ganz so, wie beim Backen eine Kuchenform mit Butter ausgepinselt wird. Den Pinsel auswaschen und in die frisch angerührte, flüssige Gipsmischung tauchen. Dann die filigranen Strukturen der Form auspinseln und den Rest der Form komplett ausgießen.

Zum vollständigen Durchhärten vierundzwanzig Stunden trocknen lassen. Nun das fertige Stuckelement vorsichtig aus der Gipsform drücken und je nach individuellen Dekovorlieben mit wasserfester Farbe bemalen.

Nun lässt sich das Stuckelement mit Stuckkleber – auch als Montagekleber bekannt, mit dem sich auch Zier- oder Dekoleisten an Wände aufbringen lassen und der ebenfalls im Bastelgeschäft bzw. Baumarkt erhältlich ist – auf die Badezimmerwand aufkleben. Auch Stuckkleber benötigt etwa vierundzwanzig Stunden zur vollständigen Durchhärtung.

Eventuelle Gipsreste sollten keinesfalls in der Toilette entsorgt werden, da dies hartnäckige Verstopfungen zur Folge haben kann.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: modern bathroom with a tub (3D rendering) © victor zastol'skiy - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom

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