Handlung: Merkmale des Katastrophenfilms

In Katastrophenfilmen geht es, wie der Name schon sagt, um Katastrophen. Diese bedeuten auch für die Protagonisten der Filme meist ein Desaster. In vielen Fällen handelt es sich um Naturgewalten, wie etwa Erdbeben, Flutwellen oder Lawinenunglücke; ebenso können aber auch Flugzeugabstürze oder Unfälle diverser Art eine Rolle spielen. Lesen Sie über die Merkmale des Katastrophenfilms.

Ein allumfassendes Unglück, von welchem die Menschheit bedroht und schließlich erreicht wird, steht bei dem Katastrophenfilm im Mittelpunkt

Behandelte Themen

Wie die Bezeichnung "Katastrophenfilm" - auch Desasterfilm genannt - schon erahnen lässt, handelt der Inhalt von Katastrophen aller Art. Häufig sind Naturgewalten ein Thema. So bekommen es die Charaktere des Films mit

  • Erdbeben
  • schweren Stürmen
  • Flutwellen
  • Meteoriteneinschlägen
  • Lawinenunglücken und
  • manchmal sogar mit dem Weltuntergang

zu tun. Aber auch

  • Schiffsunglücke
  • Flugzeugabstürze oder
  • entgleiste Züge

sind keine Seltenheit.

Parallelen zum Endzeitfilm

In den 50er Jahren, kam es zur Entstehung des Genres "Endzeitfilm". Dieses lässt sich als Unterart des Science-Fiction-Films ansehen und überschneidet sich dabei typischerweise auch mit einem Katastrophenfilm.

Bei diesem Genre stehen extreme Weltuntergangsszenarien im Vordergrund, ausgelöst durch eine Katastrophe, die die gesamte Welt betrifft. Der Einschnitt dieser Katastrophe fehlt allerdings; stattdessen herrscht eine stetige Entwicklung vor. Es gibt Einblendungen in die Situation davor und danach.

Beim Katastrophenfilm sind häufig Naturgewalten ein Thema
Beim Katastrophenfilm sind häufig Naturgewalten ein Thema

Entwicklung

Die Anfänge der Katastrophenfilme lassen sich in den frühen Sensationsfilmen aus dem Jahr 1902 von Georges Méliès finden. "San Francisco" (1936) gilt jedoch als erster klassischer Katastrophenfilm.

In den 50er Jahren kam es zur ersten Hochzeit dieses Filmgenres. Es stellte eine beliebete Erweiterung der zu dieser Zeit verbreiteten Science-Fiction- und Horrofilmen dar.

Seine Glanzzeit erlebte der Katastrophenfilm in den 70er Jahren. Neben spektakulären Naturkatastrophen machten die Filme auch durch ihre opulente Starbesetzung auf sich aufmerksam. Zu den Klassikern des Genres zählen die Airport-Filme "Erdbeben", "Poseidon Inferno", "Treffpunkt Todesbrücke" und "Flammendes Inferno".

Aber auch in späteren Jahren entstanden erfolgreiche Katastrophenfilme wie "Deep Impact", "Armageddon", "The Day After Tomorrow" und "2012". Eine überaus erfolgreiche Mischung aus Melodram und Katastrophenfilm stellt der Film "Titanic" dar, der eine tragische Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des legendären Schiffsunglücks erzählt.

Handlungsmerkmale des Katastrophenfilms

Typisch für Katastrophenfilme ist, dass sie zunächst von ganz banalen Dingen und Erlebnissen der Protagonisten handeln, bis dann über diese schließlich ein katastrophales Ereignis hereinbricht. Im Mittelpunkt der Handlung stehen meist einfache Menschen, die durch die Ereignisse über sich hinauswachsen und zu Helden werden. Meist gilt es, einen Ort, eine Stadt, ein Land oder sogar die ganze Welt zu retten.

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Quellenangaben
  • Film reel background © destina - www.fotolia.de
  • young man filming with a Super 8 camera © nito - www.fotolia.de

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