3. Dezember 2010
Wer auf Verwandte oder Bekannte wartet, die in Venezuela oder Kolumbien ihren Urlaub verbringen, der sollte eine Menge Zeit und Geduld mitbringen. Aufgrund enormer Regenfälle ist es nämlich nur sehr mühsam möglich, durch das Land zu kommen.
Es sind die verheerendsten Regenfällen seit vielen Jahren. Die nasse Naturkraft lässt Hänge rutschen, Geröll- und Schlammlawinen brechen los, Flüsse übertreten die Ufer, Hauptstraßen sind nur eingeschränkt zu befahren – wenn sie überhaupt zugänglich sind.
Auch der Flugverkehr ist beeinträchtigt; seit dem 30. November ist der Flughafen Caracas, der Hauptstadt Venezuelas, gesperrt. Das Auswärtige Amt hat zwar die Empfehlung gegeben, genau auf die Anweisungen der jeweiligen Beauftragten des Landes zu achten, vor einer Reise wird jedoch nicht abgeraten.
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