8. Februar 2012
Jahrzehntelang hat sich die Regierung von Myanmar, hier auch als Burma oder Birma bekannt, vom Rest der Welt abgeschottet. Eine brutale Militärregierung hielt die Bevölkerung in Angst und Schrecken, die berühmte Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kiy wurde viele Jahre unter Hausarrest gesetzt. Mit den aktuellen politischen Reformen im Land könnte sich diese Situation nach und nach verbessern.
In erster Linie profitieren hiervon selbstverständlich die Burmesen selbst. Doch auch für Touristen könnte der politische Wandel einen echten Umbruch bedeuten: Bisher galt Burma auf Grund seiner Vielzahl an historischen Sehenswürdigkeiten, darunter atemberaubend schöne Pagoden, zwar als beliebtes Reiseziel bei Kennern. Die großen Besucherströme aber blieben bisher, nicht allein durch die unsichere politische Lage, aus.
Um den Tourismus weiter anzukurbeln, erleichtert das burmesische Tourismusministerium jetzt auch die Einreiseformalitäten. Künftig sollen Besucher ihre Visa ganz einfach im Internet beantragen können. Offiziellen Angaben zu Folge könnte dies schon ab dem nächsten Monat der Fall sein.
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Mehr als zehn Jahre ist David Jiménez durch verschiedene Länder Asiens gereist. In seinem Buch berichtet er von ...