23. August 2006
Es war so wunderschön. Nichts konnte das Glück zu zweit trüben. Jedem Treffen sah man voller Sehnsucht entgegen. Doch irgendwann machten die Gefühle der Ernüchterung Platz. Eines Tages steht fest: Die Trennung steht bevor. Doch wie vermittelt man dem Partner, dass die Beziehung nun vorbei ist?
Nie hätten Sie gedacht, dass Sie sich eines Tages nicht mehr wohl fühlen in der Beziehung. Doch die Gefühle sind abgeebbt. Vielleicht hat der Alltag Ihre Beziehung eingeholt, Sie haben das Vertrauen in Ihren Partner verloren oder sich in jemanden verliebt.
Jeder Mensch trägt seine eigene Geschichte und Erfahrungen in eine neue Beziehung und hat damit ganz individuelle Vorstellungen von einer glücklichen Partnerschaft. Die Gründe für eine Trennung müssen also nicht immer sofort nachvollziehbar sein für den Partner. In anderen Fällen, wie einem Vertrauensbruch, sind die Anlässe für einen Schlussstrich greifbarer. Egal wie die Ursachen jedoch genau aussehen, es gibt keine unberechtigten Trennungsgründe.
Wenn Sie unglücklich in Ihrer Beziehung sind, dann handeln Sie! Ist die Beziehung nicht mehr zu retten, dann versuchen Sie nicht, den Partner durch unfaires Verhalten dazu zu treiben, dass er von sich aus Schluss macht. Sie sind es ihm schuldig, einen klaren Schlussstrich zu ziehen. Dieser Schritt ist immer schwer, gerade wenn der Partner die Trennungsgründe nicht nachvollziehen kann. In einem persönlichen Gespräch sollten Sie ihm schonend vermitteln, dass Sie die Beziehung beenden möchten. Schluss machen per Mail, Brief oder über Freunde ist feige und macht es Ihrem Partner unnötig schwerer, loszulassen. Bleiben Sie unbedingt sachlich wenn Sie Ihrem Partner die Entscheidung mitteilen. Vorwürfe à la "Du hast mir nie zugehört" gehören hier nicht hin.
Schenken Sie Ihrem Partner reinen Wein ein. Die Wahrheit kann sehr schmerzhaft und unangenehm sein – doch eine Trennung kommt nicht ohne Schmerz aus. Und die Beichte, dass eine neue Liebe hinter der Trennung steckt, ist immer noch leichter zu überwinden, als Wochen später von gemeinsamen Freunden oder Bekannten die bittere Wahrheit zu erfahren.
Wenn fehlendes Engagement, mangelnde Kommunikation oder andere Beziehungsprobleme hinter Ihrer Entscheidung stecken, dann teilen Sie auch das Ihrem Partner mit. Nur so kann er aus Fehlern lernen.
Verzichten Sie in jedem Fall auf den Vorschlag einer Freundschaft und vertrösten Sie ihn nicht auf einen möglichen Beziehungsneustart in ein paar Monaten oder Jahren. Kokettieren Sie nicht. Das letzte, was man bei einer Trennung hören will sind Komplimente. Zeigen Sie, dass Sie Ihren nun Ex-Partner immer noch wertschätzen, machen Sie jedoch auch unmissverständlich klar, dass die Beziehung nun vorbei ist.
Wenn sich der Ex-Partner in den Tagen nach der Trennung noch einmal austauschen will, dann spricht nichts gegen ein Gespräch. Setzen Sie sich jedoch ein Limit für diese Form der "Nachsorge". Sie können Ihrem Ex-Partner die Trauer nicht abnehmen und sind nicht dazu verdammt, seinetwillen nicht mehr glücklich zu werden!
Das ist wohl der dämlichste Beitrag, den ich je gelesen habe. Würden wir uns alle so verhalten, hätten wir alle kaputte Ehen, Kinder von 20 ve...
Ich finde den Artikel sehr, sehr unvollständig. In meinen Augen will die Autorin nichts anderes sagen, als: Trennt Euch, wenn Ihr weglaufen wo...
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