11. November 2009
Haben Sie schon einmal von einer so genannten offenen Beziehung gehört? Möchten Sie mehr darüber erfahren, und interessiert es Sie, ob Sie selbst für eine offene Beziehung geeignet wären? Welche Voraussetzungen müssen dabei erfüllt sein, und welche Gefühle sind in einer offenen Beziehung fehl am Platz?
Eine offene Beziehung zu führen, das bedeutet, dass beide Partner einander körperlich nicht treu sind. Zwar ist man sich geistig verbunden und steht als Paar zusammen, doch außerhalb dieser Beziehung sind beiden Partnern anderweitige sexuelle Kontakte erlaubt. Ob diesen diskret und mehr oder minder heimlich nachgegangen wird, oder ob sie ein offenes Gesprächsthema zwischen beiden Partnern sind, bleibt jedem Paar dabei individuell überlassen.
Eine solche offene Beziehung ist vergleichsweise unkonventionell und kann nur dann funktionieren, wenn sie dem Wunsch beider Partner gleichermaßen entspricht. Lässt sich einer der Partner gegen seinen eigentlichen Willen darauf ein, so ist die offene Beziehung von vorn herein zum Scheitern verurteilt. Auch ist es günstig, wenn beide Partner etwa im selben Maße sexuellen Umgang mit dritten Personen pflegen.
Nur wer seine Ansprüche an den Partner nicht an sexueller Ausschließlichkeit fest macht, wird in einer offenen Beziehung glücklich werden. Sie setzt ein großes Maß an gegenseitiger Toleranz voraus. Beide Partner müssen sich ihrer mentalen Zuneigung sehr sicher sein, so dass sie in den sexuellen Ausflügen ihres Partners keine Gefahr für die Beziehung sehen. Die Untreue muss auf rein körperlicher Ebene bleiben. So haben die Seitensprünge für beide Partner keine tiefere Bedeutung, sondern dienen vielmehr einer vorübergehenden Abwechslung.
Viele Paare, die in solchen offenen Beziehungen leben, berichten, dass die Abwechslung mit anderen Partnern die eigentliche Beziehung bereichert und inspiriert. Wer zu viel Ruhe, Geborgenheit und Sicherheit als lästig und ermüdend empfindet, der kann sich in der offenen Beziehung Aufregung und Erlebnisse auch von außen dazu holen. Wichtig ist dabei nur, die eigenen Grenzen und die der bestehenden Partnerschaft im Auge zu behalten. So lohnt es sich, hin und wieder zu überprüfen, ob die Beziehung den erlaubten Angriffen von außen auch noch wirklich Stand hält. Denn was einmal verabredet war, muss nicht zwangsläufig für immer gelten. So kann es gut notwendig sein, die offene Beziehung nach einiger Zeit wieder zu schließen.
Der Autor des Artikels scheint sich mit dem Thema nicht hinreichend beschäftigt zu haben, denn dann wüsste er, dass es bei Polyamorie im Gegen...
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08.12.11 | |
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12.11.11 | |
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