3. Juni 2009
Der Soziologe Gerald Mollenhorst von der Universität in Utrech hat in Untersuchungen herausgefunden, dass der Mensch alle sieben Jahre etwa die Hälfte seines Freundeskreises austauscht. Mollenhorst beobachtete über sieben Jahre hinweg das soziale Umfeld von mehr als 1.000 freiwilligen Menschen aus den westlichen Industrieländern.
Dabei stellte er den Probanden beispielsweise Fragen zu engen persönlichen Kontakten, mit denen man private Probleme besprechen würde. Sieben Jahre später hatte nur noch ein Drittel der vorher genannten "engen Diskussionspartner" den selben Status wie noch vor sieben Jahren. Dennoch blieb der Bekannten- und Freundeskreis der befragten Personen im Schnitt ungefähr gleich groß. Es stellte sich zudem heraus, dass die Grenzen zwischen privatem, beruflichem und nachbarschaftlichem Umfeld häufiger verschwimmen als angenommen.
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