Würfelspiele

Ein Glücksspiel, das aus mehreren Würfeln und einem Würfelbecher besteht

Bei Würfelspielen geht es darum, mithilfe von Würfeln ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen, dabei gehört eine Menge Glück dazu. An Spieleabenden sind Würfelspiele innerhalb der Familie oder unter Freunden ein beliebter Zeitvertreib. Bekannte Spiele mit Würfeln sind beispielsweise "Mäxchen" oder "Kniffel". Neben den Spielewürfeln braucht man meistens auch noch einen Würfelbecher zum Spielen.

Nahaufnahme rote Würfel werden gewürfelt
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Würfelspiele zählen zu den beliebtesten Gesellschaftsspielen weltweit, da sie sich mit wenig Aufwand überall spielen lassen. Alles, was man dazu benötigt, sind meist die klassischen Würfel mit den sechs Augen und eventuell spezielles Spielzubehör. Auch bei vielen Rollenspielen werden Würfel verwendet, allerdings verwendet man hier nicht die typischen mit den schwarzen Punkten, sondern mehreckige Würfel, die teilweise bis zu vierzig Seiten haben.

Siegen und Betrügen

Für die meisten Würfelspiele benötigt man gute Kenntnisse in der Wahrscheinlichkeitsrechnung beziehungsweise Kombinatorik, um gewinnen zu können. Bei anderen wiederum entscheidet nur der Zufall oder auch das Glück nach Meinung vieler Spieler. Daher rührt auch der Brauch, die Würfel zu küssen, bevor man sie auf das Spielbrett wirft.

Offiziell sehen es die Spielregeln eines jeden Würfelspiels vor, dass die verwendeten Würfel nur aus einem Becher geworfen werden. Nur so wird sichergestellt, dass der Spieler die Würfel nicht etwa in der Hand in eine für ihn günstige Position dreht.

Bei Würfelspielen kann man jedoch noch auf viele andere Arten betrügen. Besonders beliebt ist beispielsweise das Spielen mit gezinkten Würfeln. Hierbei werden die verwendeten Würfel künstlich meist so präpariert, dass die Wahrscheinlichkeit, eine sechs zu würfeln, besonders hoch ist. Das wird erreicht, indem man die Seite der sechs zum Beispiel mit Blei beschwert.

Solche Betrugsversuche sind nicht etwa eine Erfindung der Neuzeit, schon in der Antike versuchten die Menschen alles mögliche, um das Glück mit unlauteren Mitteln auf ihre Seite zu ziehen. Unterbunden wird diese Mogelei, in dem nur mit Würfeln gespielt wird, die vor dem Spiel sicher weggeschlossen werden.

Heutige Verbreitung

Heutzutage gibt es in jedem Kinderzimmer Spielwürfel. Es gab jedoch durchaus Epochen in der Geschichte, in denen das Glücksspiel mit den Würfeln absolut verboten oder nur besonderen Gesellschaftsschichten vorbehalten war. Nur der Beliebtheit des Würfelns ist es zu verdanken, dass die zahlreichen Spielarten auch heute noch bekannt sind. Über die Jahre hinweg entdeckten die Menschen immer mehr Möglichkeiten, um ihr Treiben vor den Behörden zu verstecken, selbst wenn sie die Würfel im Notfall schlucken mussten.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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