Telefonieren - Geschichte und Entwicklung unterschiedlicher Telefonarten

Frau sitzt am Schreibtisch und telefoniert, vor ihr Blumen im Blumentopf

Vom Kabeltelefon bis zum Mobiltelefon - Das Telefon gilt heutzutage als unverzichtbarer Gebrauchsgegenstand - Wir informieren über Geschichte und Telefontypen

Während das Telefon noch vor einem Jahrhundert ein absolutes Luxusgut der Oberschicht war, handelt es sich hierbei heutzutage um einen Gebrauchsgegenstand, welcher in fast jedem Haushalt vorgefunden werden kann. Dabei gibt es allerdings auch zahlreiche Arten von Telefonen, welche diese Form der Kommunikation ermöglichen. Doch welche verschiedenen Arten des Telefons gibt es, welche sich für diverse Anwendungsgebiete eignen?

Die Geschichte des Telefons

Die Erfindung des Telefons war eine bahnbrechende Errungenschaft. So führte dieses Gerät zu einer starken Verdichtung von Raum und Zeit, da von nun an komplexe Nachrichten problemlos über weite Strecken ohne Zeitverzögerung übermittelt werden konnte. Doch wie verlief überhaupt die Geschichte des Telefons, welches als eines der wichtigsten Erfindungen im Bereich der Kommunikation gilt?

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass die Anfänge der Geschichte des Telefons nur schwer datiert werden können. So gab es im 19. Jahrhundert eine Reihe von Forschern, welche zu wichtigen Erkenntnissen kamen und damit zur Erfindung des Telefons beitrugen. Genannt seien hier beispielsweise die Forscher Manzetti, Bourseul und Reis, welche allesamt Vorgänger des heutigen Telefons entwickelten oder mit der notwendigen Technik experimentierten.

Die Erfindung des elektromagnetischen Telefons

Von der eigentlichen Geschichte des Telefons wird allerdings in der Regel erst ab dem Jahre 1876 gesprochen, in welchem das elektromagnetische Telefon durch den Wissenschaftler Graham Bell erfunden wurde. Dieser stützte sich auf die Erkenntnisse seiner Kollegen und entwickelte diese weiter, so dass sich Stimmen über eine Strecke von fast 10 km übertragen ließen.

Zudem war es wichtig, dass es sich beim elektromagnetischen Telefon um ein handliches Gerät mit Sprechmuschel handelte, welches demnach auch alltagstauglich war. Seine Vorgänger bauten hingegen Maschinen, welche aufgrund ihrer Größe kaum für den privaten Gebrauch geeignet waren oder bei welchen gar eine Klemme während des Sprechens zwischen den Zähnen gehalten werden musste.

Die weitere Entwicklung

Der Grundstein für die Verbreitung des Telefons war damit gelegt. Diese Verbreitung lies dann auch nicht lange auf sich warten und innerhalb der nächsten Jahrzehnte wurden nicht nur die Telefonnetze in allen Industrienationen ausgebaut, sondern auch weitere Erfindungen getätigt.

So wurde beispielsweise im Jahre 1889, also nicht einmal 15 Jahre nach der Erfindung des elektromagnetischen Telefons, die Wählscheibe entwickelt, welche eine externe Gesprächsvermittlung überflüssig machte. Allerdings sollte es in Deutschland noch bis Anfang der 70er Jahre dauern, bis die automatische Gesprächsvermittlung durch die Wählscheibe überall Anwendung fand.

Ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung des Telefons war das erste Transatlantik Kabel, welches im Jahre 1928 fertig gestellt wurde und Gespräche zwischen London und New York erlaubte. Seit den 90er Jahren wurde das Gesprächssignal via ISDN schließlich noch digitalisiert und es kam eine komplett neue Mobilfunkgesellschaft auf, welche neben dem Telefon vor allem über Handys und damit Funknetze kommuniziert.

150 Jahre Telefon - Von der Kurbel zum Smartphone

Seit der Erfindung des Telefons hat sich einiges getan in der Kommunikation moderner Menschen

Nahaufnahme von Testatur eines Handys mit Daumen einer Männerhand, silbernes Mobiltelefon mit schwarzen Tasten
téléphoner © Patrick PAZZANO - www.fotolia.de

"Das Pferd frisst keinen Gurkensalat" und "Die Sonne ist von Kupfer" lauten die berühmten Sätze, die vor 150 Jahren ein Verwandter des Lehrers Johann Philipp Reis sprach. Reis stellte im Frankfurter Physikalischen Verein seine Erfindung vor: das Telefon.

Wie nur wenige Gegenstände in der Geschichte der Menschheit veränderte der Reis'sche Eigenbau das alltägliche Leben. Ob mit Kurbel, Wählscheibe oder Tastatur, mit verdrehtem Kabel oder schnurlos, das Telefon trat einen Siegeszug ohnegleichen an. Aus der Telefonzelle, in der Benutzer nur mit dem nötigen Kleingeld ein Gespräch führen konnten, entwickelte sich das Basistelefon der Deutschen Telekom, das schutzlos im Freien steht.

Handys und Smartphones übernehmen den Markt

Allerdings sind heutzutage immer weniger Menschen auf öffentliche Fernsprecher angewiesen. Handys und Smartphones haben Telefonhäuschen zu Randerscheinungen gemacht. Auch das legendäre "Fräulein vom Amt" in der Telefonvermittlung musste sich einen anderen Job suchen. Ihre Rolle haben

übernommen. Es ist immer schwieriger, nicht zu kommunizieren.

Kein Entkommen vor dem Anruf

Der Erfurter Kommunikationswissenschaftler Joachim Höflich ergänzt, dass das Handy heutzutage jeden Anruf auch als unbeantworteten Anruf anzeige. So habe man gar nicht mehr die Möglichkeit, diesem zu entgehen. Das Medium gewinne dadurch an Aufdringlichkeit, so Höflich.

Heute gibt es in Deutschland 39 Millionen Festnetzanschlüsse und dreimal so viele Handys. Doch die mobilen Alleskönner der heutigen Zeit haben mit der künstlichen Ohrmuschel von Johann Philipp Reis kaum noch etwas gemeinsam.

Von wegen stilles Örtchen: Immer mehr Menschen telefonieren auf der Toilette

Holztür mit ausgeschnittenem Herz einer Toilette draußen
schwarzes herz © Walter Quirtmair - www.fotolia.de

Mobiltelefone sorgen heute dafür, dass der Mensch ständig und überall erreichbar ist. Da ist es kaum verwunderlich, dass eine Umfrage unter 3000 Handybesitzern ergab, dass gut jeder Sechste von ihnen selbst auf der Toilette noch telefoniert. Bei den Jüngeren ist es sogar jeder Vierte. Unter den 18- bis 29-jährigen greifen auch mehr als doppelt so viele unter der Dusche zum Handy, wenn es klingt, nämlich 12,% Prozent.

Eher traurig sind dagegen die Statistiken der Stiftung Internetforschung, die die Umfrage im Auftrag der Ergo Versicherung durchführte, wenn es um das gesellige Beisammensein geht: 41,9% aller Befragten unterbrechen eine nette Runde, wenn das Handy klingelt. Bei den Jüngeren sind es sogar 53 Prozent.

Ähnlich sieht es im Restaurant aus: Hier gehen 37 Prozent der Jüngeren ans Handy, während es insgesamt noch immer 28,6 Prozent sind - also mehr als jeder Vierte.

Jeder Dritte (gut 36%) gab an, dass er ständig rund um die Uhr erreichbar ist - allerdings fast durchweg nur für die Familie. Deren Anrufe werden zu 87% sofort beantwortet - rufen jedoch Chefs und Kollegen an, werden deren Anrufe zu Unzeiten nur zu 11,1% direkt beantwortet.

Die letzten Telegramme: In Indien wurde der Telegrammversand eingestellt

Am 05. November des Jahres 1850 war es soweit. In Indien hatte der Fortschritt Einzug gehalten und die ersten Telegramme konnten verschickt werden. Insgesamt dauerte es vier Jahre, bis der Dienst für alle Menschen im Land zugänglich war, doch dann wurde er täglich intensiv genutzt. Als Indien seine Unabhängigkeit erlangte (1947) wurden allein in diesem Jahr 20 Millionen Telegramme verschickt.

Die Technik hat sich jedoch seitdem weiterentwickelt und inzwischen gehört der Telegrammversand bereits wieder zur Vergangenheit. Die Zahl der Aufträge nahm daher immer weiter ab, doch selbst 2012 hatten die Ämter noch genug zu tun. Im vergangenen Jahr wurden immerhin noch rund 40.000 Mitteilungen via Telegramm verschickt.

163 Jahre nach dem ersten Telegramm wird diese Art der Kommunikation in Indien nun aber abgeschafft. Das Land verabschiedete sich jedoch nicht klammheimlich vom Telegrammversand, sondern ganz offiziell und auch mit einigen Tränen. Viele Tausende nutzten diesen großen Abschied, um noch ein letztes Mal eine Nachricht aufzugeben.

So kam es, dass gerade in den letzten Tagen des Betriebs mehrere Personen neu eingestellt werden mussten, damit der Andrang überhaupt bearbeitet werden konnte. Die Menschen stürmten die Telegrammstellen geradezu, damit sie ihre letzte Chance wahrnehmen konnten. In der letzten Phase des Dienstes wurden alle persönlichen Telegramme durch Fahrradboten überbracht.

Doch ab dem 15. Juli haben die zusätzlichen Angestellten nun wieder Zeit und auch die Festangestellten werden keine Telegramme mehr verschicken. Der Dienst wurde offiziell beendet. Das ließ bei dem ein oder anderen auch die Tränen fließen. Gerade ältere Angestellte haben oft Jahrzehnte in diesem Beruf verbracht und mussten nun Abschied nehmen.

Mit Mami telefonieren liegt voll im Trend

Dunkelhaarige, lächelnde Frau telefoniert mit Handy
business woman on the phone smiling © Andres Rodriguez - www.fotolia.de

Nicht ohne meine Mama kann man angesichts der neuesten Zahlen des Emnid Institutes im Auftrag des Magazins "Reader's Digest" über die "Telefonitis" mit der Mutter nur sagen.

Insgesamt 72% telefonieren nach eigenen Angaben regelmäßig einmal pro Woche mit der Mama und 31% sogar täglich. Während die Frauen mit 43% mehr zum Hörer greifen, liegt die Zahl mit 19% der Männer deutlich darunter.

Im Alter von etwa 29 Jahren sind die Kinder noch am aktivsten in Sachen telefonieren mit der Mutter, was dann mit einem weiteren Anstieg des Alters dann doch nach lässt. Deutsche Kinder sind hier spitze, werden allerdings von den chinesischen und indischen (erwachsenen) Kindern noch getoppt, wenn es darum geht mit der Mutter zu telefonieren. Zu guter Letzt: Die über 40-jährigen warten nicht nur auf Mamas Anruf, sondern greifen in eigener Initiative zum Telefonhörer.

Auch im Urlaub sind die meisten Deutschen über Telefon und Internet erreichbar

Foto von Palme und Sonnenuntergang wird mit Handy gemacht, schwarz-weißer Hintergrund
taking photo with mobile phone © Akhilesh Sharma - www.fotolia.de

Zwischen Weihnachten und Neujahr haben wohl die meisten Arbeitnehmer Urlaub und somit - theoretisch - Zeit zum Entspannen. Doch wie eine aktuelle Umfrage des Branchenverbands Bitkom ergeben hat, können die Meisten nicht ohne Telefon und Internet. Jeder zweite Deutsche schafft es nicht, vollkommen abzuschalten. Hauptsache, immer beruflich erreichbar sein, das ist die Meinung der Befragten.

Nur 29 Prozent sagten aus, weder über Handy noch via Mail erreichbar zu sein. Vor allem Freiberufler und Selbstständige telefonieren und organisieren auch während der Feiertage, hier sagten mehr als 60 Prozent aus, sie seien verfügbar. Bei der Umfrage nahmen insgesamt 496 berufstätige Menschen ab 14 Jahren teil.

Papst hält Smalltalk mit Astronauten im Weltall

Papst Benedikt XVI unterhielt sich mit Astronauten der ISS über Schwerelosigkeit und die Umwelt

Astronaut im Weltall, im Hintergrund Erdkugel und Mond
Astronaut © Jim Mills - www.fotolia.de

Der Papst spricht zum Himmel. Was sich auf den ersten Blick nicht außergewöhnlich anhört, war für alle Beteiligten dennoch ein besonderes Erlebnis. Benedikt XVI. (84) sprach am Sonnabend 20 Minuten lang mit der Besatzung der Weltraumstation ISS. In Bild und Ton war das geistliche Oberhaupt aller Katholiken mit den zwölf Astronauten an Bord der ISS verbunden.

Vergangenen Mittwoch hatte die US-Raumfähre "Endeavour" an der ISS angedockt. Sie hatte auf ihrer letzten Mission sechs Astronauten zur Raumstation gebracht. Mit dem Flug der "Endeavour" endet das US-Space-Shuttle-Programm, das die NASA seit 1981 betrieben hat.

Unterhaltungscharakter neben ernsten Themen

Der deutsche Pontifex zeigte sich interessiert und beeindruckt von dem Kontakt mit den Raumfahrern. Er plauderte zum größten Teil auf Englisch mit der Crew. Seine Fragen galten den Umweltveränderungen und der Zukunft der Erde.

Doch zu Beginn des Gesprächs erkundigte er sich nach dem Gesundheitszustand der Politikerin Gabrielle Giffords, der Ehefrau des Kommandanten der "Endeavour", Mark Kelly. Giffords hatte zu Beginn des Jahres ein Attentat in Tucson nur knapp überlebt.

Doch neben diesem ernsten Thema verlief das Gespräch in entspannter und lockerer Atmosphäre. So zeigte der Italiener Roberto Vittori dem Papst, wie Schwerelosigkeit funktioniert. Vittori ließ eine Silbermedaille zu einem Astronautenkollegen schweben. Diese Medaille war eine Geschenk Benedikts.

Telegramm war länger als ein Brief unterwegs

Kaum noch Telegramme - Zustellung erfolgt mittlerweile auch über die normale Briefpost

Briefschlitz in Haustür, zwei Briefe stecken halb drin
letterbox and letters © RTimages - www.fotolia.de

Wahrscheinlich wäre ein normaler Brief aus dem Erzgebirge schneller in Düsseldorf gewesen als dieses Telegramm. Eine Frau wollte ihrer Schwester, die in Düsseldorf lebt, die Nachricht vom Tod der Mutter besonders schnell zukommen lassen und gab ein Telegramm auf.

Doch erst vier Tage später erhielt die Düsseldorferin die Todesnachricht und zwei Tage später sollte auch schon die Beerdigung im Erzgebirge sein.

Telegramme werden mittlerweile mit normaler Briefpost zugestellt

Glücklicherweise hatte ein anderer Verwandter die Düsseldorferin telefonisch vom Tod der Mutter benachrichtigt. Nach Anfrage sagte Achim Gahr, ein Sprecher der Post, dass mittlerweile pro Jahr nur noch ein paar Telegramme aufgegeben werden, so dass diese auch nur noch mit der normalen Briefpost zugestellt werden, denn die meisten benutzen das Internet.

Und da der Tod kurz vor Heiligabend passierte, kam eben auch das Telegramm erst am Montag mit der normalen Briefpost beim Empfänger an. Da hätte die Absenderin 14,65 Euro sparen können, denn für das Telegramm zahlte sie 15,20 Euro und der Brief hätte nur 55 Cent gekostet.

Auch das Telefonieren über Internet ist mittlerweile weit verbreitet...

Telefonieren über das Internet immer beliebter

Dank der modernen Kommunikationsmöglichkeiten stehen wir ständig mit anderen Menschen in Kontakt, welche sich weit von uns entfernt befinden. Die zwei wohl beliebtesten Möglichkeiten der Kontaktaufnahme stellen dabei das Telefon und das Internet dar.

Doch warum wird das Telefonieren übers Internet, welches diese Wege quasi kombiniert, immer beliebter und was sollte man dabei beachten? Die Gründe sind breit gestreut.

Kostenfrei

Zum einen verursacht das Telefonieren übers Internet in der Regel keine Kosten. Es müssen lediglich die Gebühren für die Nutzung des Internets entrichtet werden. Da viele Haushalte ohnehin über eine Flatrate verfügen, fallen so keine weiteren Kosten für das Telefonieren an.

Dieser Aspekt wird vor allem dann wichtig, sobald über Ländergrenzen hinweg kommuniziert werden soll. In diesem Fall kann bereits ein kurzes Gespräch nennenswerte Summen sparen, was das Telefonieren übers Internet umso attraktiver erscheinen lässt.

Vielfältig

Darüber hinaus bietet das Telefonieren übers Internet häufig noch weitere Optionen. So kann zum einen häufig ein Videostream aufgebaut werden, was dazu führt, dass man seinen Gesprächspartner nicht nur hören, sondern auch sehen kann. Zudem können während des Telefonierens beispielsweise Daten und Links ausgetauscht werden, was die Möglichkeiten der Kommunikation stark erhöht.

Komfortabel

Des Weiteren ist das Telefonieren am PC eine bequeme Methode, nebenbei mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. So sind das Mikrofon und die Lautsprecher in der Regel im Headset oder im Laptop integriert. Der Teilnehmer muss demnach keine Hörmuschel oder Handy halten, sondern kann nebenbei telefonieren, während beispielsweise Arbeiten am PC erledigt werden.

Modern und praktisch

Letztlich gilt das Telefonieren übers Internet schlicht noch als modern und praktisch. Schließlich wird auf ein modernes Medium zurückgegriffen und in einer anderen Weise als noch vor einem Jahrzehnt kommuniziert, was vor allem die Jugend ansprechen dürfte. Daneben kann theoretisch auch noch gleichzeitig mit mehreren Teilnehmern kommuniziert werden, was die Verständigung innerhalb einer Gruppe erleichtert.

Doch trotz all dieser Vorzüge, welche das Telefonieren übers Internet bietet, sollten einige Aspekte beachtet werden. Zum einen sollte lediglich bekannten und seriösen Anbietern vertraut werden, so dass keine versteckten Kosten anfallen. Darüber hinaus bietet das Telefonieren über das Internet nicht die Sicherheit einer klassischen Telefonleitung und kann leichter abgehört werden.

Skype und Co.: Teilnehmer von Telefonkonferenzen sind gerne mal nackt

Blonde Frau liegt auf einem weißen Kissen und nutzt einen grauen Laptop
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Eine Telefonkonferenz ohne Bildübertragung ist eine bequeme Angelegenheit. Ganz wie früher beim guten alten Telefon, kann der Chef oder der Bekannte nicht sehen, was man nebenbei tut, während man Zahlen wälzt oder auch Privates bespricht.

Laut einer Studie von BT Conferencing sind dann auch 68 Prozent derjenigen, die sich per Kopfhörer über das Internet unterhalten, gerade im Schlafanzug. Fast die Hälfte aller Teilnehmer an einer Telefonkonferenz sitzen nur in Unterhose in ihrer Wohnung und ganze 20 Prozent aller Befragten haben es schon mal vollkommen nackt getan.

Auch die Locations sind einigermaßen außergewöhnlich und lassen auf einen straffen Zeitplan schließen: Der beliebteste Ort ist das Bett, dicht gefolgt von der Toilette. Einige Probanden gaben aber auch an, schon mal eine Telefonkonferenz von der Skipiste, vom Strand oder einer Beerdigung aus gestartet zu haben.

Messenger-Dienst WhatsApp ermöglicht Handy-Telefonate über Datenverbindung

Hand hält ein Smartphone, aus dem viele bunte Icons kommen (Fotomontage)
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Der WhatsApp-Messenger ist jetzt mit einer Telefonie-Funktion ausgestattet. Die Version 2.11.240 erlaubt das Anrufen von Mitgliedern einer Chat-Gruppe. Nutzer der App für das Google-Betriebssystem Android können einen Kontakt anrufen, indem sie auf den Namen des gewünschten Gesprächspartners tippen. Das Gespräch erfolgt anschließend über die Datenverbindung des Smartphones und nicht wie bei gewöhnlichen Handy-Telefonaten über das GSM-Netz.

Wer eine Person außerhalb einer Gruppe kontaktieren möchte, muss weiterhin über das Mobilfunknetzwerk oder einen alternativ installierten Dienst wie Skype telefonieren.

Das aktuelle Update ist bislang nur bei WhatsApp direkt erhältlich, aber noch nicht im Google Play Store. Dies ist nicht verwunderlich, weil WhatsApp den Start der neuen Anruffunktion noch nicht offiziell angekündigt hat. Die neue Version des Messengers lässt sich als AKP-Datei herunterladen und installieren. Dafür müssen aber die Sicherheitseinstellungen für Dateien mit unbekannter Herkunft freigegeben werden.

Das Ende von ISDN und Analoganschluss: Die Zukunft gehört der Internet-Telefonie

Junge brünette Frau schreit in weißen Telefonhörer
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In immer weniger Haushalten gibt es noch einen analogen Telefonanschluss und ISDN-Verbindungen. Die Telekom plant, bis 2018 ihre rund 20 Millionen Festnetzanschlüsse komplett auf die IP-Technologie umzustellen. Diese nutzen bislang drei Millionen Kunden. Der Konzern kann so Geld sparen, da die Netzinfrastruktur dadurch erheblich übersichtlicher wird. Der Telefonanbieter muss nicht mehrere Netze pflegen.

Vor- und Nachteile

Die Umstellung hat für Kunden Vor-, aber auch Nachteile. Sie bekommen zwei Telefonleitungen und drei Rufnummern. Der Aufpreis für ISDN bei einem analogen Anschluss entfällt. Funktionen wie etwa eine Rufnummernsperre gibt es kostenlos dazu.

Wird der Anschluss umgestellt, ist in der Regel auch ein neuer, VoIP-fähiger Internetrouter erforderlich, an den sich das Telefon anschließen lässt. Diesen kann man kaufen oder beim Anbieter mieten.

Nachteilig wirkt sich ein Stromausfall aus, da klassische analoge oder ISDN-Leitungen unabhängig von Internet und Stromnetz arbeiten, Internet-Telefonie jedoch nicht. Ohne Router geht nichts mehr. Gespräche sind dann nicht mehr möglich.

Noch kann man DSL-Router ohne Telefoniefunktion ausschalten, wenn man das Internet nicht nutzt. Auch dies funktioniert nach der endgültigen Umstellung 2018 nicht mehr. Der Router muss permanent in Betrieb sein – oder ankommende Anrufe gehen ins Leere. Telefone mit analogem Impulswahlverfahren haben dann ausgedient.

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    Telekom will analoge Telefonanschlüsse auf VoIP-Technologie umstellen

    Verbraucherschützer und Kunden kritisieren die mangelnde Aufklärung in Bezug auf die Umstellung

    Die rechte Hand wählt eine Nummer am Telefon, die linke Hand hält den Hörer
    Making a phone call © Gajus - www.fotolia.de

    Die Deutsche Telekom beabsichtigt, bis 2018 den analogen Telefon­anschluss abzuschaffen und alle Kunden mit Internet-Telefonie auszustatten. Betroffen von der Umstellung sind 20 Millionen Anschlüsse. Dies sind alle Telekom-Kunden, die noch über einen analogen oder einen ISDN-Anschluss zum Telefonieren verfügen und einen DSL-Internet­anschluss dazu­gebucht haben.

    Die Telekom plant, in Zukunft jegliche Kommunikation über Voice-over-IP-Technologie abzuwickeln. Nach Unternehmensangaben soll dies eine schnellere Übertragung von Daten ermöglichen und die Sprach­qualität beim Telefonieren verbessern.

    Änderungen stoßen auf Kritik

    Verbraucherschützer und Kunden kritisieren die Deutsche Telekom für die Umstellung auf IP-Telefonie, da Kunden nicht ausreichend über die Umstellung informiert worden seien. So habe das Unternehmen nicht erklärt, dass der Umstieg auf VoIP auch einen neuen Vertrag mit zweijähriger Laufzeit beinhalte. Die Telekom habe lediglich von einer "Tarifoptimierung" gesprochen. Zudem könnten Kunden nicht einmal mehr telefonieren, falls der Router wegen eines tech­nischen Defekts ausfalle.

    Da Telekom-Kunden künftig einen neuen Vertrag benötigen, können sie die Umstellung auch ablehnen. Allerdings gibt es kaum noch Anbieter, die einen ISDN-Anschluss im Programm haben. Auch andere Telekommunikationsunternehmen planen langfristig die vollständige Umstellung auf IP-Telefonie.

    Hausnotrufgeräte aufrüsten!

    Personen, die über ihren Anschluss nur telefonieren, aber nicht das Internet nutzen, bekommen von dem Wechsel nichts mit. Sie benötigen nach Angaben der Telekom weder ein neues Telefon noch einen Router. Die analogen Telefone dürfen bleiben, laufen irgendwann aber auch nur noch übers Internet.

    Probleme könnte es jedoch bei sogenannten Hausnotrufsystemen geben, die zahlreiche Senioren und Menschen mit Behinderung verwenden. Bei einem Stromausfall sind sie nicht mehr funktionsfähig. Eine Alternative bieten etwa Hausnotrufgeräte mit sogenanntem GSM-Fallback, die im Ernstfall die Verbindung zum Notdienst über das Mobilfunknetz aufbauen. Betroffene sollten daher rechtzeitig den Betreiber ihres Hausnotrufs kontaktieren.

    Unterschiedliche Telefonarten

    • Die wohl bekannteste Art des Telefons ist das klassische Kabeltelefon. Dieses verfügt einerseits über eine Wählscheibe beziehungsweise über ein Tastenfeld, mit welchem eine direkte Verbindung hergestellt werden kann. Darüber hinaus ist das Gerät direkt an ein Kabelnetz angeschlossen, welches in der Regel einer Telefongesellschaft angehört.

      Übertragen werden die Signale dann über Kabelanlagen, welche zumeist unterirdisch verlaufen und sich über die gesamte Bundesrepublik erstrecken. Letztlich verfügt das Kabeltelefon noch über einen Hörer, in welchem ein Mikrofon und eine Hörmuschel eingebaut sind. Dabei sorgt der so genannte Differentialtransformator dafür, dass sich der sprechende Teilnehmer nicht selbst hört, was sonst aufgrund der Signalübertragung in beide Richtungen der Fall wäre.

    • Eine weitere Form des Telefons ist das Satellitentelefon, welches erstmals in den 70er Jahren zum Einsatz kam. Die Verbindung eines Satellitentelefons wird durch Funkwellen ermöglicht, welche zunächst an einen Satelliten und von dort an das Zielgerät oder eventuell dessen Mobilfunknetz weitergeleitet werden.

      Satellitentelefone sind deshalb bis heute nicht überflüssig, da es sich hierbei um Geräte handelt, welche im Gegensatz zu Handys auch ohne ein lokales Mobilfunknetz funktionieren. Allerdings stellen Satellitentelefone bis heute keine Konkurrenz zum Handy dar.

      Schließlich benötigen diese eine große Sendeleistung, weshalb die Geräte vergleichsweise groß sind. Zudem ist das Telefonieren relativ teuer und kann sich nicht mit heutigen Mobilfunkverträgen messen.

    • Darüber hinaus gibt es noch Schnurlostelefone, welche in vielen Haushalten das erstgenannte Kabeltelefon abgelöst haben. Die Kommunikation von Schnurlostelefonen vollzieht sich ebenso über das Kabelnetz. Allerdings sind der Hörer und die Gerätebasis über Funk verbunden, so dass der Hörer in einem gewissen Radius von der Basis entfernt werden kann.

    • Letztlich können in diesem Zusammenhang noch Mobiltelefone genannt werden, welche auch als Handys bezeichnet werden. Die Kommunikation von Handys vollzieht sich via Funk, wobei sich dabei auf das Telefonnetz des jeweiligen Anbieters gestützt wird. Mobiltelefone sind unter den Telefonen zudem weiterhin das Gerät mit den stärksten Zuwachsraten, was wohl auch daran liegen dürfte, dass sich deren Funktionsvielfalt in den letzten Jahren immens erhöhte.

    Im Folgenden gehen wir detaillierter auf die unterschiedlichen Telefonarten ein...

    Handys

    Als Handys bezeichnet man tragbare Mobiltelefone. Sie werden auch Funktelefone oder GSM-Telefone genannt. Die kleinen und handlichen Geräte sind mittlerweile aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken.

    Eigenschaften von Mobiltelefonen

    Mobiltelefone haben die Eigenschaft, tragbar zu sein, wodurch sie dem Benutzer mehr Mobilität verleihen. So lässt sich ein Handy auch außerhalb der eigenen vier Wände mitführen und benutzen. Zusammengesetzt werden Mobiltelefone aus einem Bedienteil, das aus einer Tastatur und einer Anzeige besteht, einem Mikrofon, einem Lautsprecher sowie einer Steuerung, bei der es sich zumeist um einen Mikrocontroller handelt.

    Darüber hinaus sind Handys mit einem Funkteil sowie einer eigenen Stromversorgung wie einem Akkumulator ausgestattet. Für die Identifikation gegenüber dem Mobilfunknetz wird zudem eine SIM-Karte benötigt.

    Die meisten modernen Mobiltelefone sind mit einem Interpreter für die Programmiersprache Java ausgestattet. Obwohl es sich dabei um eine Mini-Ausgabe handelt, enthält sie jedoch die wichtigsten Java-Funktionen.

    In Europa werden Mobiltelefone nach dem GSM-Standard betrieben. Die verwendeten Frequenzen liegen bei 900 MHz im D-Netz oder 1800 MHz im E-Netz.

    Besondere Funktionen

    Mithilfe von Mobiltelefonen ist es möglich, kurze Textmitteilungen zu versenden, die als SMS (Short Message Service) bezeichnet werden. Diese lassen sich mitunter auch mit medialen Inhalten kombinieren. Die maximale Länge der Textmitteilungen liegt bei 160 Zeichen.

    Viele Modelle sind auch mit einer eingebauten Kamera ausgestattet. Sie wurden zeitweilig als Fotohandys bezeichnet, um sie von herkömmlichen Mobiltelefonen zu unterscheiden.

    Mittlerweile verfügen jedoch die meisten Handys über diese Funktion. Weitere Sonderfunktionen von Mobiltelefonen sind Musikplayer und das Übertragen von Daten.

    Zum Surfen im Internet steht bei modernen Mobiltelefonen auch ein Browser zur Verfügung, mit dem auf Mobile-HTML-Seiten und WAP-Seiten gesurft werden kann. Des Weiteren sind neuere Handys auch mit einem integrierten E-Mail-Programm ausgestattet.

    Strahlungsgefahr des Handys oft unterschätzt

    Mann benutzt Handy oder Smartphone
    Close up of a man using mobile smart phone © Maksim Kostenko - www.fotolia.de

    Das Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) hat eine Studie durchgeführt, mit dem Ergebnis, dass nur etwa 30 Prozent der deutschen Handynutzer über mögliche Gefahren Bescheid wissen. Noch weniger Befragte wussten, dass der SAR-Wert eines Handys dessen Strahlungsintensität angibt.

    Die Strahlenbelastung durch Handybenutzung kann bei empfindlichen Menschen Unwohlsein oder Kopfschmerzen hervorrufen. Des weiteren kann es zu einer dauerhaften Migräneerkrankung kommen.

    Experten fordern deshalb die Einführung des "blauen Engels" für besonders strahlungsarme Handys.

    Handys überfordern Nutzer mit zahlreichen Funktionen

    Datenaustausch (Gesundheits-App) zwischen einer blauen Smartwatch und einem schwarzen Smartphone
    Data synchronization of health book between smartwatch and smart © alexey_boldin - www.fotolia.de

    High-Tech-Handys mit immer mehr Funktionen überfordern die Nutzer, berichtet die Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau.

    Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der TH Aachen in der rund 900 Mobiltelefonierer verschiedenen Alters befragt wurden. Besonders die 45 bis 60-Jährigen wollten "einfach nur telefonieren". Selbst Studenten nutzen meist nur vier Funktionen: Telefon, SMS, Spiele und Wecker.

    Mobiltelefone: Forscher warnen vor Gewittern

    Handy kann als Leiter den Blitz durch den Körper leiten

    Dunkelhaarige, lächelnde Frau telefoniert mit Handy
    business woman on the phone smiling © Andres Rodriguez - www.fotolia.de

    Wer bei Gewittern mit dem Handy im Freien telefoniert, riskiert möglicherweise einen tödlichen Stromschlag. Bei Blitz und Donner sollten Handynutzer Gespräche deshalb in Gebäude oder Autos verlegen.

    Handynutzerin wurde von Blitz getroffen

    Britische Mediziner halten Unfälle beim Telefonieren in freier Wildbahn für möglich und verlangen deshalb eine Warnung an Mobiltelefonierer. Im aktuellen „British Medical Journal“ beschreiben sie den Fall einer 15-Jährigen, die in einem Londoner Park vom Blitz getroffen wurde, während sie mit dem Handy telefonierte.

    Das Mädchen musste reanimiert werden, überlebte den Unfall, leidet aber heute – ein Jahr später – unter körperlichen, geistigen und emotionalen Problemen. Normalerweise ist ein Blitzschlag nicht unbedingt lebensbedrohlich: Durch den hohen Widerstand der menschlichen Haut wird der Strom entlang des Körpers in die Erde geleitet, ohne tatsächlich in den Körper einzudringen. Bei diesem Überschlag ist die Todesrate relativ niedrig.

    Handy kann den Blitz durch den Körper leiten

    Hält der vom Schlag getroffene Mensch dagegen etwas Leitendes in der Hand, kann dieses Objekt den Überschlag unterbrechen. Der Strom dringt dann tatsächlich in den Körper ein und kann schwere innere Verletzungen verursachen, die zum Tod führen können.

    Beim Handy liegen die Männer vor den Frauen

    Geschäftsmann hält ein Baby auf dem Arm und telefoniert mit seinem Handy
    Portrait of happy young business man holding a cute baby © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

    Wer hätte dies gedacht? Einer Umfrage des Instituts Aris im Auftrag des Branchenverbands Bitkom ergab sich, dass die Männer mit dem Handy länger als die Frauen telefonieren. Länger als täglich eine Stunde telefonieren 10 Prozent der Männer, dagegen nur 7 Prozent der Frauen. Aber bei bei den Gesprächen bis täglich eine Stunde liegen die Männer mit 15 Prozent noch vor den Frauen, mit einem Prozentanteil von 10 Prozent.

    Nur bei den Kurzgesprächen da liegen die Frauen mit 72 Prozent vor den Männern, die es auf 65 Prozent bringen. Die Anzahl der Telefonminuten hat sich beim Telefonieren mit dem Handy von 2005, wo die Bundesbürger 57 Milliarden Minuten telefonierten, auf 68,3 Milliarden im letzten Jahr erhöht. Ob das Telefonverhalten beim Festnetz auch so ist, oder sind dort die Frauen die Quasselstrippen?

    Immer mehr Bundesbürger telefonieren über das Handy

    Junges lachendes Paar streckt Handy in Kamera
    copule with mobiles © Tomasz Trojanowski - www.fotolia.de

    Die Deutschen telefonieren mittlerweile im Durchschnitt jeden Monat drei Stunden über das Handy, so dass fast die Zahl der Gesprächsminuten des Festnetz erreicht wird, wie der Hightech-Branchenverband Bitkom mittels Daten von der Bundesnetzagentur feststellte.

    Die Zahl der Gesprächsminuten über das Festnetz lag im vergangenen Jahr bei knapp 200 Milliarden Minuten und blieb zu den Vorjahren unverändert, doch seit 2005 hat sich das mobile Telefonieren fast verdoppelt. Für dieses Jahr wird mit 192 Milliarden Minuten gerechnet, aber weil die Betreiber viele günstige Tarife den Kunden anbieten, wird der Umsatz im Jahr 2011 um 3,5 Prozent auf 15,8 Milliarden Euro sinken.

    Smartphones

    Bei einem Smartphone handelt es sich um ein Mobiltelefon, das über mehr Computerkonnektivität verfügt als ein herkömmliches Handy. So vereinigt ein Smartphone die Funktionen eines Tablet-Computers oder PDA mit denen eines Handys. Darüber hinaus verfügen Smartphones über eine Digital- und Videokamera, ein Medienabspielgerät sowie eine GPS-Navigation.

    Eine schnelle Internetverbindung wird durch ein mobiles Breitband und WLAN gewährleistet. Zahlreiche moderne Smartphones besitzen einen berührungsempfindlichen Bildschirm.

    Der Unterschied zu herkömmlichen Mobiltelefonen besteht vor allem darin, dass sich die Funktionen von Smartphones nicht nur auf das Telefonieren beschränken, sondern es dem Besitzer ermöglichen, zahlreiche Anwendungen auf kleinem Raum zu nutzen. Außerdem lassen sich mit Smartphones auch Programme von Drittherstellern installieren.

    Durchbruch der abhörsicheren Telefonie in Sicht?

    Vorhängeschloss mit Schlüssel liegt auf schwarzem Smartphone und Tastatur
    Smartphone and padlock © blackday - www.fotolia.de

    Die Möglichkeit Telefonieren zu können ohne dabei Lauscher befürchten zu müssen, scheint nun im Rahmen des SECOQC-Projekts zum Durchbruch zu gelangen. Bei diesem Projekt arbeiten mehrere Forschergruppen zusammen, die versuchen das so genannte Quantenkrytographienetz zur Anwendungsreife zu bringen.

    Hierbei handelt es sich um eine technische Konzeption, die Photonen einsetzt, die es sowohl dem Empfänger als auch dem Sender erlauben mittels eines identischen Schlüssels abhörsicher telefonieren zu können. Als Voraussetzung für dieses sichere Telefonieren ist es allerdings nötig ein Quantenkrytographie-Netz zu haben, das den Schlüssel übertragen kann.

    Dieses innovative Netz wurde nun vorgestellt und verbindet in Österreich mehrere Siemens-Standorte. Innerhalb der zukünftigen technischen Neuerungen soll solch ein Netz zu einer sicheren Kommunikation führen, wie es unter anderem für Banken zwingend notwendig ist, da es sich hier in der Regel um hochsensible Daten handelt.

    Festnetztelefone

    Von einem Festnetztelefon oder Festnetzanschluss spricht man, wenn der Anschluss eines Telefons über eine herkömmliche leitungsvermittelte Festnetz-Technik ermöglicht wird. Noch immer gelten die Festnetzanschlüsse als zuverlässiger als die relativ neuen Anschlüsse, die auf der NGN-Netzwerktechnologie basieren.

    Ein großer Vorteil gegenüber den NGN-basierten Anschlüssen besteht vor allem darin, dass Festnetztelefone selbst bei einem Ausfall des Hausstromnetzes noch funktionieren. Daher werden auch von Notrufdiensten zumeist notspeiseberechtigte Festnetzanschlüsse verwendet. Diese erhalten den Strom von der Vermittlungsstelle.

    Vorteile eines Festnetztelefons

    Das Festnetztelefon ist der Klassiker unter den Telefonen. Trotz zahlreicher moderner Telefonvarianten hat das Festnetztelefon noch immer seine Vorteile.

    So bietet es neben seiner Zuverlässigkeit auch eine hohe Sprachqualität. Außerdem gilt es als preisgünstig. Oftmals wird der Festnetzanschluss auch für schnelles Internet benutzt.

    Wählscheibe und Co.: Retro-Trends in Sachen Telefon

    Rotes, altmodisches Telefon
    BCA rosso - cornetta stesa traverso © viappy - www.fotolia.de

    Kann sich eigentlich noch jemand an die Zeit erinnern, in der man schon einen guten Moment abpassen musste, um die beste Freundin, den besten Kumpel telefonisch zu Hause abzupassen? Inzwischen gibt es zumindest bei jüngeren Leuten kaum noch jemanden, der kein Mobiltelefon besitzt - und hier dank praktischer Tarife oftmals sogar völlig kostenlos telefonieren kann. Wer braucht da schon noch einen Festnetzanschluss?

    Doch wie so häufig in unserer schnelllebigen Welt, so lauert auch hier auf den einen Trend schon der Gegentrend: Vintage Telefone, am besten gar mit Schnur und Wählscheibe, erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Einfach ganz in Ruhe dort telefonieren, wo das Telefon eben steht - und dann völlig entspannt stundenlang mit der besten Freundin oder den Eltern quatschen: Manchmal benötigt man eben auch das passende Gerät dazu.

    Wem derlei Retro-Trends doch zu weit gehen, der kann natürlich auch zum modernen Schnurlostelefon greifen. Irgendwie ist es nämlich doch ein ganz schön tolles Gefühl, ganz unverhofft einen Anruf auf der Festnetznummer zu erhalten - und sich dann wunderbar überrascht einem langen, gemütlichen Gespräch zu verpflichten. Immer und überall erreichbar sein kann man schließlich sowieso. Und wer das nicht möchte, zum Beispiel weil gerade ein tolles Telefonat auf dem Festnetz ansteht, der schaltet sein Handy eben einfach zwischendurch aus...

    Wird die Telekom das Festnetz auf dem Land bald abschaffen?

    Frau hält Hand an den Hörer eines weißen Schnurtelefons im Büro
    Businesswoman with office IP telephone © Africa Studio - www.fotolia.de

    Erst in den letzten Wochen gab es Schlagzeilen zur Telekom, als das Unternehmen seine Pläne mitteilte, eine Begrenzung des Datenvolumens für das Surfen im Internet über den Festnetzanschluss einzuführen. Nun sorgt die Telekom erneut für heftige Kritik.

    Offenbar will die Telekom trotz der Verpflichtung zur Grundversorgung nun genauer prüfen, ob es sich für das Unternehmen überhaupt noch finanziell lohnt, auf dem Land teure Leitungen für Festnetzanschlüsse zu legen, oder ob es nicht besser wäre, dass hier der Mobilfunk stärker forciert wird. Viel zu hoch seien teilweise die Kosten für das Verlegen der teuren Kupferleitungen an Stadträndern oder in ländlichen Gegenden.

    So gab es nun mit der Bundesnetzagentur und den kommunalen Spitzenverbänden eine einvernehmliche Einigung für einen Pilotversuch in einem Neubaugebiet. Hier soll nun über einen Zeitraum von wenigstens einem Jahr geprüft werden, ob durch Mobilfunk mindestens die gleiche Versorgungsqualität bereitgestellt werden kann, wie dies durch Festnetz erreicht wird. Auch die Kosten dürfen für den Kunden nicht höher sein als bei einem Festnetzanschluss.

    Festnetztelefonie wird nach wie vor am häufigsten genutzt - Mobilfunk holt aber auf

    Gestresster Geschäftsmann am Schreibtisch schreit wütend in Telefonhörer rein
    Angry Businessman © milanmarkovic78 - www.fotolia.de

    Durchschnittlich 60 Stunden hat jeder Deutsche im vergangenen Jahr statistisch gesehen telefoniert. Am meisten wurde dafür nach wie vor das Festnetz genutzt, wie eine Statistik des Verbandes "Bitkom" zeigt, für die Daten der Bundesnetzagentur ausgewertet wurden.

    Insgesamt 60% der gesamten Gesprächszeit in Deutschland lief im Jahr 2012 über das Festnetz. Gegenüber dem Vorjahr ist die Festnetz-Gesprächszeit allerdings um rund 3% gesunken. Im Mobilfunk hat die Gesprächszeit im Vergleichszeitraum dagegen um 2,5% zugenommen und machte im Jahr 2012 bereits 40% der Gesamtgesprächszeit aus. Im Jahr 2008 gingen noch lediglich 30% aller Gesprächsminuten über das Mobilfunknetz.

    Laut Bitkom ist diese Entwicklung vor allem auf die derzeit sehr niedrigen Mobilfunkpreise und Flatrates zurückzuführen. Die Mobilfunkpreise in Deutschland liegen mit durchschnittlich 8,8 Cent pro Minute momentan leicht unter dem europäischen Durchschnitt von 9,1 Cent pro Minute.

    Kabeltelefonie

    Bei der Kabeltelefonie (Voice over Cable) handelt es sich um eine Variante der Internet-Protokoll-Telefonie (IP-Telefonie), bei der über Computernetzwerke telefoniert wird. Ähnlich wie bei der IP-Telefonie erfolgt die Übertragung der Sprachinformationen nicht über eine feste Verbindung, wie das beim herkömmlichen Leitungs-Telefonnetz der Fall ist, sondern paketorientiert über ein Kabelnetz.

    Ablauf

    Zur Datenübertragung innerhalb von Kabelnetzen kommt der DOCSIS-Standard zur Anwendung. Dieser spezifiziert die Anforderungen für eine schnelle Datenübermittlung über das Kabelnetz. Wichtige Bestandteile der DOCSIS-Architektur sind ein CMTS (Cable Modem Termination System) auf Seiten des Anbieters sowie ein Kabelmodem beim Kunden.

    Die Kabeltelefonie bietet die Möglichkeit, ein analoges Telefon mithilfe eines speziellen Telefon-Adapters an ein Kabelmodem anzuschließen. Durch das Modem werden dann die Sprachinformationen digitalisiert, codiert und schließlich an das CMTS weitergeleitet. Seit einigen Jahren gibt es auch ISDN über Kabel.

    Vor- und Nachteile der Kabeltelefonie

    Ein Vorteil der Kabeltelefonie ist, dass mit ihr Notrufe ohne Einschränkungen möglich sind. Außerdem kann der Anrufer von der Leitstelle bei einem Notruf geortet werden. Die Zuverlässigkeit der Kabeltelefonie ist mit der des Festnetzes vergleichbar.

    Im Unterschied zu einem Festnetzanschluss ist jedoch die Stromversorgung bei einem Stromausfall oder Störungen nicht gewährleistet. Außerdem lässt sich ein Kabeltelefon nur mit einem Kabelanschluss nutzen.

    Telefonieren mit einem Hologramm: Nokia und Intel forschen an 3-D Telefonie

    Moderne Mobilfunktgeräte - Smartphones, Tablet und Notebook
    Modern mobile devices © Oleksiy Mark - www.fotolia.de

    Der kalifornische Mikrochip-Hersteller Intel hat zusammen mit dem Telekommunikationskonzern Nokia in Finnland ein Forschungszentrum gegründet, in welchem sich Spezialisten der Umsetzung von 3-D Telefonie via Handy widmen. Ziel ist, eine holografische Projektion des Gesprächspartners auf dem Handybildschirm zu erzeugen und Telefonieren so noch persönlicher zu gestalten.

    MeeGo lautet der Name des Projektes, das beide Konzerne wieder mehr auf dem Markt etablieren soll. Denn die Konkurrenz ist hoch und beiden Firmen droht eine schleichende Abseitsposition. Sollte MeeGo erfolgreich sein, wird es die Welt der Handytelefonie definitiv revolutionieren.

    Schnurlose Telefone

    Bei schnurlosen Telefonen handelt es sich um Mobilfunktelefone. So werden sie über Radiowellen mit einer Basisstation, die bis zu 200 Meter entfernt liegen kann, verbunden.

    Auf diese Weise erhält der Benutzer innerhalb eines bestimmten Radius eine höhere Mobilität. Zur Anwendung kommen schnurlose Telefone in erster Linie im häuslichen Bereich.

    Aufbau

    Zu den Bestandteilen eines schnurlosen Telefons gehören ein Mobilteil mit dem Telefonhörer und der Tastatur sowie eine Basisstation. Diese verbindet man über eine Telefondose mit dem Festnetz. Bei den meisten Modellen lässt sich die Basisstation auch als Ladestation verwenden, um den Akku des Mobilteils aufzuladen.

    Bei manchen schnurlosen Telefonen sind Ladestation und Basisstation aber auch voneinander getrennt. Manche Hersteller bieten zudem Varianten an, bei denen sich die Basisstation mit anderen Geräten wie einem Wecker oder einem Radio verbinden lässt.

    Übertragungsverfahren

    Aktueller Standard für Schnurlostelefone ist seit 1992 DECT (Digital Enhanced Cordless Telecommunications). Dieses Übertragungsverfahren ist der Nachfolger von CT1 und CT2. Als Frequenzbereich wird in Europa 1880 – 1900 MHz genutzt.

    Moderne DECT-Telefone bieten zumeist die Möglichkeit, Festnetz-SMS zu empfangen bzw. zu versenden. Mittlerweile werden auch schnurlose WLAN-Telefone für IP-Telefonie angeboten.

    Funktelefone

    Der Sammelbegriff "Funktelefon" wird für diverse mobile Telefone verwendet. Dazu gehören

    • Handys
    • schnurlose Telefone
    • Satellitentelefone und
    • Autotelefone.

    Diese verfügen über unterschiedliche Eigenschaften und Nutzungsmöglichkeiten. Gemeinsam haben die verschiedenen Funktelefone miteinander, dass sie auf drahtloser Basis mithilfe von elektromagnetischen Wellen arbeiten.

    Die Übertragung der Signale erfolgt durch Funk von einer Basisstation zum Mobilteil. Während schnurlose Festnetztelefone nur eine maximale Reichweite von bis zu 200 Meter haben, erreichen Mobiltelefone wie Handys eine wesentlich größere Reichweite.

    Videotelefone

    Videotelefone werden auch als Bildtelefone bezeichnet. Gemeint sind damit Telefone, die zusätzlich mit einem Videobildschirm ausgestattet sind. Zur Bildtelefonie lassen sich aber auch Mobiltelefone oder ein Computer verwenden.

    Ablauf

    Bildtelefone ermöglichen ein Telefongespräch mit Sichtkontakt. Auf diese Weise können auch Gehörlose oder hörgeschädigte Menschen per Gebärdensprache miteinander kommunizieren.

    Um Videotelefonie nutzen zu können, müssen beide Gesprächspartner mit einem Telefon ausgestattet sein, dass über einen Videobildschirm verfügt. Dabei kann es sich sowohl um ein Festnetztelefon als auch um ein Mobiltelefon handeln.

    Ist die entsprechende Ausstattung vorhanden, wählt man die Nummer des Gesprächspartners und betätigt die Taste für die Telefonie. Hat der Gesprächspartner den Anruf angenommen, muss er die Taste "Mich zeigen" drücken, um gesehen zu werden.

    Videotelefonie ist aber auch über Computer bzw. Internet möglich. Benötigt werden dazu

    • ein schneller Internetzugang wie DSL
    • Funk oder TV-Kabel
    • eine Webcam
    • Kopfhörer mit Mikrofon sowie
    • eine Videochatsoftware wie Skype oder Windows Live Messenger.

    In Deutschland nutzen die meisten Videotelefonierer ein Laptop, einen stationären PC oder ein Smartphone für ihre Bildgespräche. Dagegen werden Festnetztelefone mit Monitor lediglich von einem Prozent aller Nutzer verwendet.

    Immer mehr junge Leute nutzen Videotelefonie

    Frau sitzt zuhause am Schreibtisch vor Laptop
    Smiling young woman using a laptop at home © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

    Telefonieren von Angesicht zu Angesicht wird immer populärer. Bereits sieben Millionen Deutsche nutzen Videotelefonie über das Internet, wie beispielsweise Skype. Dies belegt eine Umfrage des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom).

    Jeder Fünfte im Alter von 14 bis 29 Jahren (21 Prozent) nutzt Bildtelefonie, so Bitkom. In der Gruppe der Schüler und Studierenden ist es sogar fast jeder Vierte (23 Prozent). Die verstärkte Nachfrage von Smartphones und Tablet-PCs sowie die flächendeckende Versorgung mit Breitband-Internetzugängen sind die entscheidenden Gründe für den Boom bei der Videotelefonie.

    Autotelefon

    Unter einem Autotelefon versteht man ein Telefon, das in einem Auto eingebaut ist. Das Autotelefon gilt auch als Vorgänger des Mobiltelefons.

    Entwicklung

    Das Autotelefon markiert in der Telefonie den Übergang zwischen dem leitungsgebundenen Festnetztelefon und dem Mobiltelefon. So erfolgte die Anbindung des Autotelefons bereits über eine Funkstrecke.

    Einschränkungen bestanden bei den frühen Autotelefonen jedoch durch ihre umfangreiche Größe und das beträchtliche Gewicht der Sendeempfangseinrichtungen. Darüber hinaus beschränkte sich die Nutzung der speziellen Telefone aufgrund der hohen Kosten auf die einkommensstarken Schichten.

    Später wurden die Geräte durch die Funktechnik etwas kleiner. Als in den 90er Jahren das Zeitalter der Mobiltelefone begann, kamen Autotelefone zunehmend aus der Mode. Dafür konnte sich die Nutzung von Freisprecheinrichtungen etablieren.

    In der heutigen Zeit werden Autotelefone in Pkws meist zusammen mit einem Navigationssystem genutzt. Dabei lassen sich auch Pannenanrufe oder Notrufe mit der GPS-Position oder weiteren Daten kombinieren.

    Fest eingebaute Geräte haben den Vorteil, dass sie über eine höhere Sendeleistung sowie eine Sende- und Empfangstechnik verfügen, was vor allem in ländlichen Waldgebieten von Vorteil ist.

    Forscher erfinden Telefon für Menschen mit Sprachbehinderung

    Frauenhände bedienen ein Smartphone
    woman uses a smartphone © slasnyi - www.fotolia.de

    Zukünftig soll es auch sprachbehinderten Menschen möglich sein zu telefonieren. Karlsruher Forscher arbeiten derzeit an einem Telefon mit Spracherkennung. Ohne etwas zu sagen, soll ein Computer allein durch die Arbeit der Gesichtsmuskeln erkennen, was jemand sagen möchte, aber nicht aussprechen kann. Dabei werden Bewegungen des Kiefers, der Lippen und der Zunge analysiert.

    Noch ist Telefonieren auf diese Weise aber sehr umständlich; damit Informationen der Gesichtsmuskeln weitergeleitet werden können, müssen Elektroden auf dem Gesicht befestigt werden. Nun wird nach einer praktischeren Alternative geforscht.

    Notruftelefon

    Bei einem Notruftelefon (NRT) handelt es sich um eine spezielle Fernsprecheinrichtung, über die telefonisch Verbindung mit einer Rettungsleitstelle aufgenommen wird, bei der der Anrufer um Hilfe bittet. Zu finden sind Notruftelefone vor allem an öffentlichen Plätzen, wichtigen Straßenverbindungen sowie in Parks und Grünanlagen.

    Außerdem werden sie an Stellen platziert, an denen Gefahrensituationen eintreten können. Dazu gehören zum Beispiel

    • Badestrände
    • Fahrstühle
    • Tunnel oder
    • Autobahnen.

    So befinden sich allein an den deutschen Autobahnen rund 16.000 Notrufsäulen.

    Benutzung von Notruftelefonen

    Notruftelefone sind gebührenfrei und lassen sich leicht bedienen. Gekennzeichnet werden die speziellen Telefone durch auffällige Signalfarben und Schriftzüge wie "SOS" oder "Notruf".

    Die Farben sind allerdings von Staat zu Staat unterschiedlich. Damit das Notruftelefon leichter zu finden ist, werden in seiner Nähe Hinweisschilder angebracht.

    Notruftelefone gelten als Sonderkommunikationsmittel. Außerhalb von Autobahnen besteht normalerweise über ein Kabelnetz der Deutschen Telekom eine Verbindung mit der Rettungsleitstelle oder der Polizei.

    Die Notruftelefone, die von der Rettungsdienststiftung "Björn-Steiger-Stiftung" betrieben werden, stellen via Mobilfunknetz eine Verbindung zu einem Callcenter her. Über eigene Notruftelefone verfügt die Deutsche Bahn. Deren Anbindung erfolgt entweder per Kabel oder GSM-R.

    Rückgang der Notruftelefone

    Die Entwicklung der breit genutzten Mobiltelefone hat dazu geführt, dass sich die Anzahl der öffentlichen Notruftelefone in Deutschland zunehmend verringert. Eine wichtige Rolle bei dieser Entwicklung spielen aber auch die hohen Betriebs- und Reparaturkosten.

    Als Weiterentwicklung des Notruftelefons gilt das Hausnotruftelefon für behinderte und ältere Menschen. Mitunter werden Notruftelefone auch zur Telefonseelsorge genutzt. Entsprechende Geräte platziert man an Stellen, an denen eine hohe Selbstmordrate herrscht.

    Grundinformationen und Hinweise zum Telefonieren

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    Quellenangaben

    • Bildnachweis: Secretary calling the guy that sent her flowers © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

    Autor:

    Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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