Wie Katzen negative Gefühle zeigen

Goldbraune Katze frisst aus einem orangefarbenen Futternapf ihr Trockenfutter

Katzen können durch unterschiedliche Gesten und Verhaltensweisen negative Gefühle wie Ärger, Angst oder Unbehagen ausdrücken

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  • von Paradisi-Redaktion

Wie Katzen negative Gefühle zeigen: Es gibt Situationen, in denen die Katze ihr Gegenüber plötzlich und ohne Vorwarnung anzugreifen scheint. Doch im Allgemeinen zeigt sie vorher ihre negativen Gefühle deutlich. Typische Merkmale sind zum Beispiel das Wedeln mit dem Schwaz, das Anlegen der Ohren oder auch das Markieren. Lesen Sie über die möglichen Gesten und Verhaltensweisen von Katzen, wenn sie negative Gefühle äußern.

Wie bei jedem Lebewesen wird das Verhalten bei Katzen durch äußere und angeborene Einflüsse beeinflusst. Entscheidend ist also, welches Gebaren ihr der Instinkt rät, aber auch, welche Erfahrungen sie in ihrem Leben bereits gemacht hat. Letztlich sind auch die Sozialisierung und die Erziehung entscheidend.

Markieren

Einige Verhaltensweisen erscheinen dem Menschen unangenehm, für Katzen sind sie aber nichts Negatives. Hierzu zählt beispielsweise das Markieren mittels Urinspuren, das insbesondere Kater betrifft.

Das Markieren ist ein natürlicher Vorgang, der nichts damit zu tun hat, dass die Katze ihren Menschen ärgern will. Vielmehr möchte sie damit deutlich machen, dass es sich um ihr Revier handelt - vor allem, wenn sie mit anderen Katzen zu tun hat, ist dies eine natürliche Verhaltensweise. Ihren Unmut äußert die Katze in anderer Weise.

Einer Katze das Markieren abzugewöhnen, kann mitunter sehr schwierig und zeitaufwendig werden. Viele Kater stellen dieses Verhalten ab, wenn sie kastriert werden.

Möglicherweise gibt es mehrere Katzen im Haushalt, die sich untereinander nicht verstehen. Wenn sie ihre Reviere markieren, muss man zunächst dafür sorgen, dass sie einander akzeptieren und nicht als Konkurrenz ansehen; nicht immer gelingt dieses Vorhaben.

Um den hartnäckigen Geruch zu entfernen, gibt es im Handel spezielle Mittel. Diese sollte man konsequent anwenden, doch auch diese helfen immer. Auch mit Pheromonen kann man es versuchen; sie beruhigen die Katze und fördern ihr Wohlbefinden.

Mit dem Schwanz wedeln

Während das Wedeln mit der Rute bei Hunden im Allgemeinen Freude ausdrückt, bedeutet das Schlagen mit dem Schwanz bei der Katze, dass Vorsicht geboten ist. Beispielsweise will sie sich nicht länger streicheln lassen.

Kommt ein drohendes Knurren hinzu, ist dies eine Warnung mehr, dass die Katze ihre Ruhe haben möchte. Doch auch Aufgeregtheit und Spiellaune kann die Katze dadurch äußern. Des Weiteren ist es auch ein typisches Zeichen für ihren Jagdinstinkt; sie wedelt etwa mit dem Schwanz, wenn sie einen Vogel beobachtet.

Die Ohren anlegen

Legt die Katze die Ohren nach hinten, ist auch dies ein Zeichen dafür, dass ihr die Situation unbehaglich erscheint. Dicht an den Hinterkopf gelegte Ohren, verbunden mit einem ab- und abschwellenden Heulen, sind das Signal dafür, dass ein Kampf bevorsteht. Gleichzeitig zeigt sie einen runden Buckel und stellt die Haare vom Nacken bis zur Schwanzspitze auf.

Eine Pfote anheben

Eine erhobene Pfote kann ausdrücken, dass die Katze ein Spielzeug haschen möchte. Doch es kann auch dafür stehen, dass die Katze keine Störung duldet. In diesem Falle gleicht die erhobene Pfote dem drohenden Zeigefinger des Menschen.

Auch Katzen empfinden Trauer

Grau-braune Perserkatze sitzt im Garten vor einer Katzenminze
Perserkatze im Garten in einer Katzenminze-Staude © Lilli - www.fotolia.de

Katzen sind sehr sensible Tiere und reagieren auf den Verlust ihres Halters oder einer Partnerkatze mit Trauer. Je nachdem wie stark die Verbindung zum Besitzer oder der Partnerkatze war, kann diese Trauer sogar bis zu einem Jahr anhalten.

Ob eine Katze trauert, lässt sich an mehreren Anzeichen erkennen. Hierzu gehören Teilnahmslosigkeit, Aggressivität, Zurückgezogenheit, das Verweigern von Futter und nächtliches Jammern und Schreien. Um die Trauer en wenig zu mildern kann man der Katze besondere Aufmerksamkeiten zukommen lassen. Hierzu sind Streicheleinheiten, Spielen und Leckerbissen gut geeignet.

Schnurren

Das Schnurren ist normalerweise ein Signal dafür, dass es der Katze gut geht. In Ausnahmefällen jedoch kann es Angst oder Schmerzen bekunden. Dies kommt allerdings eher selten vor.

Vergrößerte Pupillen

In manchen Fällen setzt die Katze einen besonderen Blick auf, bei dem sie oft auch die Ohren anlegt. Ihre Pupillen sind dabei vergrößert. Wenn sie sich in diesem Moment nicht gerade in Spiellaune befindet, kann dies ein Anzeichen für Panik, Angst oder Aggression sein.

Verhaltensweisen der Katzen

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Katze mit Futterschüssel © DoraZett - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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