Wellness für den Hund: Den Vierbeiner ans Baden gewöhnen

Die meisten Hunde lieben das Baden in offenen Gewässern, viele von ihnen können hervorragend schwimmen. Den Vierbeiner ans Baden in der Dusche oder Badewanne zu gewöhnen, ist jedoch oftmals alles andere als leicht. Das Baden sollte für den Hund nicht in Stress ausarten; es gilt, einige Punkte zu beachten. Informieren Sie sich, wie Sie Ihren Hund ans Baden gewöhnen können.

In manchen Fällen ist es unvermeidlich, den Hund zu baden - Diese und andere Wellnessanwendungen werden mittlerweile auch von speziellen Hotels angeboten

Gerade in der warmen Jahreszeit lassen sich viele Hunde beobachten, die in Seen, Flüssen oder Tümpeln baden. Einige Rassen besitzen Schwimmhäute zwischen ihren Zehen, die es ihnen ermöglichen, selbst weite Strecken perfekt schwimmend zurückzulegen.

Allerdings lässt sich das Bad in einem natürlichen Gewässer nicht mit dem in der Wanne vergleichen. Vor Letzterem haben vele Hunde Angst.

Tipps zum stressfreien Baden des Hundes

Normalerweise brauchen Hunde nicht gebadet werden. Ihr Haar ist mit einem natürlichen Fettfilm ausgestattet, der für die Selbstreinigung sorgt. Ein übermäßiges Shamponieren und Fönen würde den Hautfilm zerstören, empfindliche Hunde können mit Hautproblemen reagieren.

Hat der Hund sich allerdings in Aas gesielt oder ist er aus anderen Gründen stark verschmutzt, lässt sich der Gang in die Badewanne nicht umgehen. Das verwendete Shampoo sollte pH-neutral und unparfümiert sein. Sofern erforderlich, werden medizinische Badezusätze verwendet.

Hunde hassen emaillierte Bade- und Duschwannen. Sie sind glatt und besitzen einen hohen Rand, der jegliche Fluchtmöglichkeiten versperrt.

Setzt lautstark ein unerwarteter Duschstrahl ein, löst die Situation beim Hund ungeahnte Panik aus. Der Hund wird nachfolgend alles daran setzen, solchen Reinigungsprozeduren zu entgehen.

Die wichtigste Voraussetzung für das entspannte Baden des Vierbeiners ist die Ruhe des Menschen. Ist er aufgeregt, spürt dies auch der Hund.

Nur ein entspannter Mensch sollte seinen Hund zum Duschen an die kurze Leine nehmen. Diese dient dazu, den Hund unter Kontrolle zu behalten und Unfälle zu vermeiden.

Der Hund sollte langsam an die Badeprozedur gewöhnt werden
Der Hund sollte langsam an die Badeprozedur gewöhnt werden

Zuvor sollten alle vorbereitenden Maßnahmen abgeschlossen sein, wie das Zurechtlegen einer ausreichenden Anzahl an Handtüchern, des Shampoos und des Föns. Ein in die Wanne gelegte Handtuch kann die Rutschgefahr mindern und dem Hund ein Gefühl der Sicherheit vermitteln.

Dem Rücken zuliebe sollte für kleine Hunde die Badewanne und für große die Duschkabine gewählt werden, wobei es sich bei der ersten Übung lediglich um eine Trockenübung handelt.

Der große Hund lässt sich leichter in die Kabine führen, wenn dies aus einem flüssigen Bewegungsablauf heraus geschieht. Ist der Hund an seinem Platz, wird er mit ruhigen Worten gelobt.

Beim nächsten Gang in die Wanne wird das Wasser angeschaltet, allerdings darf der Wasserstrahl den Hund nicht von oben treffen. Er wird zunächst auf die Pfoten gerichtet und dann langsam über die Beine aufwärts geleitet.

Anschließend wird der Hund shamponiert. Wasser und Shampoo dürfen nicht in die Augen, Ohren und die Nase gelangen.

Zum Schluss wird das Fell mit klarem Wasser gespült. An warmen Tagen darf der Hund im Freien trocknen, im Winter wird er gefönt.

Wellness haben sich mittlerweile viele Reiseveranstalter zum Ziel gesetzt...

Beauty und Wellness für Herrchen, Frauchen und Hund

Der Hund als treuer Begleiter und vierbeiniger Freund ist beliebter denn je. Viele Hundebesitzer wünschen sich deshalb nicht nur einen entspannten Schönheits- oder Aktivurlaub für sich selbst, sondern gemeinsam mit ihrem Hund.

Viele Hotels haben sich auf diese Wünsche eingestellt und bieten inzwischen Wellnessaufenthalte für Hundebesitzer und ihren Hund an. Beauty und Entspannungsbehandlungen für das Tier inklusive.

Kraft tanken, sich verwöhnen lassen, den Wunsch, sich aktiv im Urlaub zu bewegen und viele weitere Wünsche begleiten Frauen und Männer bei der jährlichen Ferienplanung. Mit einem Hund kann solch eine Planung allerdings etwas beschwerlich werden, denn nicht in allen Wellnesshotels sind die bellenden Vierbeiner gerne gesehen. Doch so mancher findiger Hotelbesitzer hat sich auf die Wünsche der Hotelgäste eingestellt und wartet mit einem breiten Entspannungsangebot auf den Hundebesitzer und dessen Hund.

  • Ausgedehnte Parkanlagen
  • Bademöglichkeiten am See auch für den Hund
  • geführte Hundewanderungen und
  • Spezialmenüs für die Zwei- und Vierbeiner

sind hier ganz normale Möglichkeiten, um einen entspannten Aufenthalt zu verbringen. Damit ist es allerdings nicht getan. Der Clou so manchen Hotels ist es, einen Hunde-Pavillon bzw. eine Wellnessabteilung für den Hund anzubieten.

Während man sich als Frauchen oder Herrchen in der Sauna und im Schwimmbad vergnügt, sich ausgiebig massieren lässt oder eine kosmetische Behandlung genießt, wird der geliebte Hund in seiner Spezialabteilung verwöhnt.

erinnern gewiss nicht an ein sprichwörtliches Hundeleben. Wellness pur für einen gepflegten und stressfreien Hund sind stark im Trend und lassen einen Urlaub für alle Beteiligten zu einem einmalig schönen Erlebnis werden.

Haben Hund und Herrchen oder Frauchen ihr Schönheits- und Entspannungsprogramm hinter sich, trifft man sich zum Spaziergang und anschließendem Essen. Für die sportlich aktiven Hotelbesucher stehen oftmals Fahrräder bereit und ausgezeichnete Wanderwege laden zum stundenlangen Erforschen der Ferienregion ein.

Entspannt und voller Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse lassen nach solch einem Urlaub alle zwei und vierbeinigen Wellnessliebhaber beschwingt in den Alltag zurückkehren. Und sollte sich Bello an das Beautyprogramm gewöhnt haben: In vielen Städten gibt es mittlerweile zahlreiche Angebote für die Entspannung und die Gesundheit des Hundes.

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  • Yorkshire terrier is being groomed with hairdryer. © zinkevych - www.fotolia.de
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